Polizei warnt vor immer professionelleren Einbrecherbanden
Die Polizei appelliert an die Bevölkerung besonders wachsam zu sein und verdächtige Fahrzeuge oder Personen in Wohngebieten sofort über den Notruf zu melden.
In den vergangenen Monaten klickten für zahlreiche internationale Tätergruppen die Handschellen. Zuletzt wurden etwa im September drei Chilenen festgenommen, auf deren Konto 19 Wohnhauseinbrüche gehen. Die Polizei spricht von einem „Schlag gegen die organisierte Kriminalität“. Dennoch bedeutet das nicht, dass die Einbrüche damit gestoppt wurden. Denn: Trotz erfolgreicher Ermittlungen zeige sich, dass Einbrecherbanden – primär aus dem südamerikanischen Raum – immer professioneller und flexibler werden.
Daher appelliert die Polizei nun an die Bevölkerung, besonders wachsam zu sein, und gibt ihr dafür wichtige Informationen zum Vorgehen der Einbrecherbanden in die Hand. Laut Polizei finden die Einbrüche fast ausschließlich tagsüber statt. Die Gruppen bestehen meist aus zwei bis vier Personen. Die meisten davon sind Männer, vereinzelt seien aber auch Frauen beteiligt.
Mithilfe der Bevölkerung gefragt
Zum Auskundschaften tarnen sich die Gruppen immer wieder als Jogger, Sportler oder Spaziergänger, um möglichst wenig aufzufallen. Als Fahrzeuge werden häufig neuwertige Mietwagen mit italienischen oder deutschen Kennzeichen genutzt.
Sollte einem etwas verdächtig vorkommen, rät die Polizei dazu, verdächtige Beobachtungen – also unbekannte Personen oder Fahrzeuge in Wohngebieten – umgehend über den Notruf 133 zu melden. Dabei ist besonders wichtig, die Kennzeichen, Fahrzeugmerkmale sowie die Farbe des Fahrzeugs und das Aussehen der Person zu notieren. Zudem verweist die Polizei auf mögliche Beratungsgespräche zur richtigen Sicherung von Häusern und Wohnungen in den örtlichen Polizeiinspektionen.