Der GAK und die „fünf Minuten des Grauens“
Sportdirektor Tino Wawra wird das 1:6 im Grazer Derby analysieren, abhaken und dann ganz schnell wieder nach vorne schauen.

Verständlicherweise waren viele Protagonisten beim GAK nach der 1:6-Niederlage im Grazer Derby am Boden zerstört. „Wir haben eine halbe Stunde gut gespielt, hatten alles im Griff und dann kamen die fünf Minuten des Grauens. In diesen fünf Minuten haben wir das Spiel aus der Hand gegeben. Wie das der Weinhandl als 2009er-Jahrgang macht, war richtig stark. Das muss man auch einmal anerkennen“, sagte Sportdirektor Tino Wawra und meinte damit den Ausgleichstreffer von Sturm-Juwel Luca Weinhandl. Dass die erste GAK-Niederlage von Trainer Gerald Scheiblehner ausgerechnet im Derby passiert, „ist bitter. Aber wir werden uns nicht von unserem Weg abbringen lassen. Wir dürfen uns von so einer Niederlage nicht aus der Bahn werfen lassen“, meint Wawra.
Man werde das Spiel kurz analysieren, dann abhaken und dort weitermachen, wo man vor dem Derby aufgehört hat. Denn vor dem Stadtduell hatte man Salzburg fast in die Knie zwingen können. Profihaft verhielt sich Christian Lichtenberger, der sich auch nach dem bitteren Ausgang für den GAK den Fragen der Journalisten stellte. „Warum wir nach der Verletzungsunterbrechung ins Loch gefallen sind, weiß ich nicht. Wir haben die Spannung verloren, aber das darf uns nicht passieren. Das müssen wir analysieren und nächste Woche besser machen“, sagte Lichtenberger.