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Vereint gegen neue Kräfte im Duell Erzbergmadln gegen Hartberg

Hartberg empfängt im Volleyball-Derby die Erzbergmadln (17.30 Uhr), im Anschluss spielen die Männer gegen Aich/Dob (20.15 Uhr). ORF Sport+ zeigt beide Spiele live.

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Magdalena Schmolmüller (links) ist die einzige Neue in Trofaich/Eisenerz, Marie Bruckner kehrte nach Hartberg zurück

Die Zeiten, als die Erzbergmadln Trofaiach/Eisenerz als Geheimtipp galten, sind vorbei. Erfolge wie den dritten Platz in der abgelaufenen Saison „hat keiner kommen gesehen“, sagt Trainer Michael Murauer – und selbst in der noch drei Spiele jungen Saison hat seine Mannschaft gezeigt, dass mit ihr zu rechnen sein wird: Als eines von nur zwei Teams neben Meister Sokol ist Trofaiach/Eisenerz noch ungeschlagen und damit auch im heutigen Derby in Hartberg (17.30 Uhr) der klare Favorit. Während aber meist das Eingespieltsein als Trumpf der Obersteirerinnen gilt, ist der große Bonus der Erzbergmadln für den Trainer ein ganz anderer: die Teamchemie: „Wir betreiben das menschlich. Alle haben einen Platz im Team und werden gehört. Jede soll ihren Spaß haben, auch wenn es um Leistung geht.“

Dass sich die meisten Volleyballerinnen schon lange kennen, ist aber nicht zu leugnen: Viele jenes U20-Teams, das 2020 den österreichischen Meistertitel holte, sind noch im Team. Das erkennt auch Linda Peischl, Hartbergs Co-Trainerin, als große Stärke der heutigen Gäste an: „Sie haben seit Jahren dasselbe Team. Sie sind so eingespielt, dass sie sich ohne Worte verstehen“, sagt Peischl anerkennend. Tatsächlich gibt es nur eine neue Spielerin in der Obersteiermark: Magdalena Schmolmüller kam aus Linz in die Obersteiermark – und fügte sich hervorragend in das System ein, sagt Murauer: „Sie war in Linz nicht mehr glücklich, sehr motiviert und in allen drei Spielen in der Startformation.“

Hartberg ist jedoch nicht mehr gleich Hartberg: Marie Bruckner kam vom Vizemeister Graz, Lina Hinteregger von Meister Sokol in die Oststeiermark. „Sie bringen viel Stabilität in unsere Mannschaft, dazu kehrte Viktoria Goger zu uns zurück“, sagt Peischl. Mit zwei Siegen aus drei Saisonspielen ist sie zufrieden. Die Erzbergmadln heute mehr als nur zu fordern, lautet das Ziel: „Wenn wir unser Spiel spielen, haben wir gute Chancen.“

Hartbergs Männer empfangen Aich/Dob

Im Anschluss (20.15 Uhr) kommt es in der Stadtwerke-Hartberg-Halle zum nächsten Top-Spiel: Der amtierende Meister empfängt das Spitzenteam Aich/Dob und ist nach dem jüngsten Supercup-Triumph über den UVC Graz damit gleich wieder voll gefordert. „Sie haben sieben, acht neue Spieler, die individuelle Qualität haben. Sie hatten im Gegensatz zu uns noch keinen offiziellen Bewerb, das ist vielleicht ein Nachteil für uns. Aber wir hatten acht gute Wochen, um Abläufe auszuarbeiten und freuen uns auf das Spiel“, sagt Hartberg-Trainer Markus Hirczy.