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Die Leobener Firma Tesan ist allzeit bereit für Sanierungen aller Art

Vor 18 Jahren machte sich Johann Roßmann (46) mit seiner Firma Tesan selbstständig. Er hat sich dabei auf Schadensmanagement, Sanierungen und Sanitärtechnik spezialisiert.

© KLZ / Brigitte Schöberl
Johann Roßmann ist Chef der Firma Tesan, die in Leoben-Hinterberg beheimatet ist
Brigitte Schöberl

„In letzter Zeit ist die Arbeit in unserer Firma nicht leichter geworden. Kunden sind oftmals ungeduldig und verärgert, weil wir Termine nicht immer einhalten können. Doch das Problem liegt nicht bei uns“, erklärt Johann Roßmann (46), der Chef der Firma Tesan in Leoben-Hinterberg, ein Meisterbetrieb für Schadensmanagement, Sanierungen und Sanitärtechnik.

Die Zusammenarbeit mit den Lieferfirmen gestalte sich oft schwieriger als zu den Anfangszeiten der Firma. Damals konnte man für die Lieferung der benötigten Materialien fixe Termine ausmachen, die auch zu hundert Prozent eingehalten wurden. Seit der Coronazeit habe sich jedoch die Situation verändert.

© KLZ / Brigitte Schöberl
Die Lagerhaltung der Arbeitsmaterialien ist eine besondere Herausforderung

Statt eines festgesetzten Lieferdatums musste man sich bei der Bestellung auf bestimmte Kalenderwochen festlegen. Aktuell sei auch diese Verlässlichkeit nicht mehr gegeben. Die Lagerbestände seien knapp bemessen, viele Firmen gebe es überhaupt nicht mehr. Somit hätten sie oft nur zwei Möglichkeiten, die sie den Kunden anbieten können.

Man könne die Arbeit zum gewünschten Termin beginnen, doch der Kunde müsse damit rechnen, dass das gesamte erforderliche Material möglicherweise nicht zeitgerecht bei der Firma einlangt. Das würde bedeuten, dass man etliche Tage eine Baustelle zu Hause hätte.

Start erst mit gesamtem Material

„Wir entscheiden uns daher lieber für die zweite Option. Wir beginnen die Arbeiten, wenn wir das gesamte Material zur Verfügung haben.“ Diese Terminverschiebung komme beim Kunden klarerweise nicht gut an, erklärt Roßmann.

© KLZ / Brigitte Schöberl
Das Lager der Firma Tesan in Leoben-Hinterberg ist bestens sortiert

Der gebürtige Leobener hat nach Beendigung seiner Schulzeit bei den Stadtwerken Leoben eine Lehre zum Installateur absolviert, und auch noch einige Zeit in dieser Firma gearbeitet, bis er sich mit ungefähr 26 Jahren umorientieren wollte. Roßmann übernahm in Leoben und Knittelfeld die Stelle als Niederlassungsleiter beim schwedischen Unternehmen Munters, das auf Luftentfeuchtung und Gebäudetrocknung spezialisiert war. Die heutige Polygon GmbH ist eine Abspaltung davon.

„Habe bei dieser Firma viel gelernt“

Bis 2008 war Roßmann bei der Munters GmbH stellvertretender Gebietsleiter der gesamten Steiermark. „Ich habe bei dieser Firma viel gelernt, weil ich ausreichend Gelegenheit hatte, an Schulungen teilzunehmen.“

© KLZ / Brigitte Schöberl
Johann Roßmann hat sich vor 18 Jahren mit der Firma Tesan selbstständig gemacht

Schließlich entschied er sich, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen und eröffnete 2008 in Leoben-Hinterberg seine eigene Firma unter dem Namen Tesan, kurz für Team Sanierung. Das Firmenangebot reicht von Wasser- und Brandschadensanierung über Installationen, Malerarbeiten und Fliesenlegung bis zur Komplettsanierung.

„Niemand muss zwischendurch stempeln gehen“

„Bei mir arbeiten 15 Angestellte, die 365 Tage im Jahr beschäftigt sind. Es muss niemand zwischendurch stempeln gehen“, so Roßmann. „Die Firma ist auch über eine Notrufnummer erreichbar. Die Diensteinteilung dafür wird gemeinsam besprochen.“ Wenn nötig, ist Roßmann persönlich mit von der Partie. „Ich bin sozusagen alles, von der Planung bis zur Durchführung.“

Eine gute Planung ist für diese Arbeit von besonderer Bedeutung. Roßmann erkundet bereits im Vorfeld das Installationssystem eines Gebäudes. „Im Notfall muss man wissen, wo man abdrehen muss.“