Griff gebrochen: Bergsteigerin stürzt in Friaul in den Tod
Die Alpinistin war mit österreichischem Partner auf der anspruchsvollen Route unterwegs. Das Unglück ereignete sich nahe der Kärntner Grenze.
Eine 35-jährige deutsche Bergsteigerin ist am Sonntagnachmittag an der Nordwand des Großen Nabois in den Julischen Alpen in der norditalienischen Region Friaul Julisch Venetien mehr als 50 Meter in die Tiefe gestürzt und ums Leben gekommen.
Das Unglück ereignete sich im Bergmassiv des Jôf Fuart in der Provinz Udine nahe der österreichischen Grenze. Die Frau war gemeinsam mit einem gleichaltrigen österreichischen Begleiter auf der anspruchsvollen Route unterwegs.
Wie die friaulischen Bergretter mitteilten, brach unmittelbar nach einer schwierigen Passage ein Griff, woraufhin die Bergsteigerin abstürzte. Beide Alpinisten waren nach Angaben der Rettungskräfte gut vorbereitet und verfügten über gute alpinistische Fähigkeiten.
Zur Unfallstelle rückte der regionale Rettungshubschrauber aus. Der Leichnam wurde mit dem Hubschrauber geborgen und ins Tal gebracht.