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Max Franz beendet seine Karriere: „Ich musste mich immer wieder zurückkämpfen“

Mit einem emotionalen Posting auf Instagram gab Max Franz das Ende seiner Ski-Karriere bekannt. Der Kärntner erlitt in seiner aktiven Zeit viele Verletzungen.

© GEPA pictures
Max Franz verabschiedet sich

Eine der turbulentesten Karrieren im alpinen Skisport nimmt nun ihr Ende. Wie Max Franz auf seinem Instagram-Kanal bekannt gab, beendet er seine aktive Karriere als Ski-Profi und verabschiedet sich in die „Pension“. In den vergangenen Jahren gab der Kärntner alles für sein Comeback nach dem schweren Sturz in Copper Mountain 2022. Dieses gelang ihm im Vorjahr auch mit dem Start beim Klassiker in Gröden. „Nach vielen Jahren im Skirennsport ist für mich die Zeit gekommen, meine Karriere als Skirennläufer zu beenden“, schrieb er auf Instagram.

Vor allem der schwere Sturz und die Jahre danach hinterließen bei Franz Spuren. „Ich bin oft gestürzt, war oft verletzt und musste mich immer wieder zurückkämpfen. Besonders der schwere Sturz in Copper Mountain 2022 mit zwei gebrochenen Beinen und zahlreichen Operationen hat mein Leben verändert. Viele haben damals geglaubt, dass meine Karriere vorbei sei. Doch ich wollte es noch einmal schaffen. Ich habe gekämpft, an mich geglaubt und nach über drei Jahren tatsächlich mein Comeback in Gröden gefeiert. Dieser Moment wird für immer einer der wertvollsten meines Lebens bleiben.“

„Servus, Rennsport“

Insgesamt zehn Podestplätze und drei Weltcupsiege feierte der Speed-Spezialist im Weltcup. In St. Moritz holte er WM-Bronze. „Ich habe nie aufgegeben, auch wenn der Weg oft steinig war. Aber irgendwann kommt der Moment, an dem man erkennen muss, dass es genug ist. Diese Entscheidung fällt mir nicht leicht, aber ich blicke mit großer Dankbarkeit auf meine Karriere zurück. Ich durfte große Erfolge feiern, unvergessliche Momente erleben und vor allem lernen, was es bedeutet, niemals aufzugeben. Der Skisport hat mich gelehrt, geduldig zu sein, Mut zu zeigen und auch nach den schwierigsten Zeiten immer wieder aufzustehen.“ Am Ende bedankte sich der 37-Jährige noch bei Familie und Unterstützern. „Servus, Rennsport.“