Suche
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.

Unis warnen vor "enorm negativen Folgen" durch Budget

© APA/ROLAND SCHLAGER
Bereits im Frühjahr wurde gegen das Uni-Budget protestiert

Die Universitätenkonferenz (uniko) geht von "enorm negativen Folgen" für Unis, Studierende und Forschende durch das Budget für die Jahre 2028 bis 2030 aus. "Auf den ersten Blick hat sich nichts an der katastrophalen Ankündigung vom Frühjahr geändert", so Präsidentin Brigitte Hütter in einer der APA übermittelten Stellungnahme. Die Zahlen bzw. Auskünfte würden erst vage sein. Von "Erfolg" oder "Stabilisierung des Universitätsbudgets" könne man aber absolut nicht sprechen.

"Die Regierung bleibt mit ihren Auskünften vage, was die Universitäten in den Jahren 2028 bis 2030 mit den 16 Milliarden finanzieren müssen", so die uniko. Gemäß der Presseunterlagen und einer kurzen, lediglich mündlichen Information seitens des Wissenschaftsministeriums dürften die Ärztegehälter von knapp 300 Millionen aber aus diesen 16 Milliarden zu bezahlen sein.

Auch der Zuschuss zum FTI-Pakt sei noch ungeklärt. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) habe den Unis versichert, dass dieser in der Höhe von 150 Millionen Euro nur für das Jahr 2027 zu bezahlen sei. "Wenig später mussten die Universitäten aus dem Mund des Finanzministers erfahren, dass er eine Dauersubvention seitens der Universitäten daraus machen will." Man frage sich nun: "Müssen die Universitäten 2028-2030 450 Millionen ihres Budgets an außeruniversitäre Einrichtungen abliefern?"

Auch die 200 Mio. Euro Kosten für die Interdisciplinary Transformation University (IT:U) Austria in Linz seien unklar: "Wer kommt dafür auf?" Und selbst wenn die Universitäten keine dieser Sonderausgaben leisten müssten, sei von einem inflationsbedingten massiven Personalabbau auszugehen. Man analysiere die Situation noch, am Montag will man sich genauer äußern.