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Verstrickte Beziehungen im Theater LeBe

Comedy, Crime und Spionage sorgen für wilde Turbulenzen.

© LeBe
Turbulent: „Kleine Verbrechen unter Liebenden“
Elisabeth Willgruber-Spitz

Was bieder im Stil der amerikanischen End-1950er-Jahre beginnt, mit Klischees von Affären, Hausfrauen und Sekretärinnen, kehrt sich in der französischen Komödie „Kleine Verbrechen unter Liebenden“ von Franck Duarte allmählich um. Bei Krimi, Komödie, Spionage, Frauenpower und Homoerotik bleibt kaum ein Zweig im wilden Handlungsstrauß ausgespart.

Kräftig ins Zeug legen sich für den turbulenten Spaß rund um journalistische Aufdeckung eines KGB-Agenten die zwei feschen Janusköpfe Rosie und Karin Belic, Vollblut-Ami Thomas Vollmann, für den jeder Vegetarier ein Kommunist ist, sowie Gigolo Nikolaus Lechthaler, der auch Regie führt bei der österreichischen Erstaufführung im Theater LeBe. Kuriositäten, die in einen Strudel unerwarteter Ereignisse reißen.

„Kleine Verbrechen unter Liebenden“. Von Franck Duarte. 23.10. bis 29.11., 19.30 Uhr, sonntags 15.30 Uhr. Theater LeBe, Herrgottwiesgasse 4, Graz. Karten: Tel. (0316) 68 03 15.