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81 gute Gründe für ein Fest bei den Weitzer-Hotels in Graz

Friederike Weitzer feierte am Freitag ihren 80. Geburtstag, zugleich erhielten ihr Sohn Florian und dessen Frau Astrid das Landeswappen für das Hotel Weitzer überreicht.

© Saria
Die Familie hinter den Hotels: Friederike Weitzer (links) mit ihren Kindern Katharina, Johann, Julia und Florian sowie dessen Frau Astrid (Dritte von links)
Michael Saria
Redakteur Steiermark-Ressort | Graz

„Oh ja!“: Bei dieser Beichte lacht Friederike Weitzer laut auf und wirft den Kopf kurz in den Nacken – an diesem Freitagnachmittag, kurz bevor Gläser klirren, Fotoapparate wie Handykameras klicken und Blumensträuße überreicht werden. Mit diesem Geständnis meint Weitzer, dass es ihr sehr wohl schwer gefallen sei, loszulassen und sich nicht laufend in den familieneigenen Hotelbetrieb einzumischen. Nicht als starke Frau hinter ihrem Mann Hans Helmut, der 1963 das Haus in dritter Generation übernahm – und später auch nicht als Mutter von Florian Weitzer, als dieser im Jahr 2003 zum Zentralschlüssel griff. Heute führt er gemeinsam mit seiner Frau Astrid das Haus.

Alle drei sind Hauptdarsteller an diesem 16. Oktober: Friederike feiert an diesem Tag ihren 80. Geburtstag, Florian und Astrid erhalten von Landeshauptmann Mario Kunasek das steirische Landeswappen für den Hotelbetrieb überreicht. Kunasek braucht im Rahmen des Fests sowohl die feine Klinge als auch den Hammer – wobei er Letzteren bloß zum Anzapfen des Bierfasses nutzt: Bei seinen lobenden Worten schlägt Kunasek eher leise Töne in der Lobby jenes Hotels an, dessen Erfolg sich nicht an Kronleuchtern oder Auszeichnungen messen lasse, sondern an den strahlenden Gesichtern von Mitarbeitern und Gästen.

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Nicht nur Landesrat Willibald Ehrenhöfer ließ Blumen sprechen
Nicht nur Landesrat Willibald Ehrenhöfer ließ Blumen sprechen © Saria

Tradition ist nicht gleich Stillstand

Tradition dürfe nicht dazu führen, „dass alles gleich bleibt wie immer“, mahnt Florian Weitzer, dessen Urgroßvater das 1872 errichtete Hotel (kurioserweise damals unter dem Namen „Florian“) einst übernahm. Doch davor sei ohnehin schon sein Vater Hans gefeit gewesen: „Für ihn war ein Hotel nie fertig.“ Heute gehören neben den weiteren Häusern in Graz (Wiesler und Daniel) auch das Grand Ferdinand in Wien zum Portfolio – sowie mehrere Restaurants.

Florian Weitzer ist mein Lieblingsmitbewerber. Ich schätze seine Innovationen für die gesamte Branche.

— Helmut Marko, Rennlegende und Grazer Hotelier

Auf den meisten Schnappschüssen dieses Tages strahlen auch Florians Geschwister Katharina Fischer-Weitzer, Johann Weitzer und Julia Pengg. Sie begrüßen unter anderen Michael Feiertag (Steiermark-Tourismus) und Landesrat Willibald Ehrenhöfer, der gesteht, schon öfter zufrieden als Kunde in einem Weitzer-Hotel übernachtet zu haben: „Die Planung und Reservierung macht stets meine Frau.“ Hotelier Helmut Marko schließlich gesteht, dass Florian Weitzer „mein Lieblingsmitbewerber ist. Ich schätze seine Innovationen für die gesamte Branche sehr“.

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