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Gefährliche Schulwege: Wo Villacher Volkschulkinder aufpassen müssen

Für zwei Villacher Volksschulen wurden neue Schulwegpläne erstellt. Sie zeigen gefährliche Querungen und geben Tipps, wie Kinder sicher zur Schule kommen.

Ein großes weißes Schulgebäude
© KK/Stadt Villach, Klose
In Österreich sind 2025 laut Statistik Austria 577 Schulkinder verletzt und eines getötet worden. Um Unfälle zu vermeiden, wurden neue Schulwegpläne ausgearbeitet und präsentiert

577 Schulkinder wurden 2025 österreichweit bei Straßenverkehrsunfällen verletzt, eines kam ums Leben. Das zeigen Zahlen der Statistik Austria. Wie gefährlich Schulwege sein können, verdeutlichen zwei neue Pläne für Villacher Volksschulen. Sie weisen auf besondere Gefahrenstellen hin und geben praktische Tipps für einen sicheren Schulweg.

Erstellt wurden sie für die Volksschule 6 Auen in der Heidenfeldstraße und die Volksschule 1 im Stadtpark, die seit Februar in der Richard-Wagner-Straße untergebracht ist. Dahinter stehen die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV), gemeinsam mit Schulen, Stadt, Polizei und Eltern. Eingezeichnet sind empfohlene Wege, gefährliche Querungen und geeignete Ausstiegsstellen.

© IMAGO/Imago
(Sujet) Am Schulweg lauern zahlreiche Gefahrenstellen die mit den Kindern gemeinsam geübt werden sollen

Unübersichtliche Straßen, schmale Gehsteige

Bei der Volksschule Auen zählen unübersichtliche Straßenquerungen zu den Gefahrenstellen. Mehrspurige Fahrbahnen und parkende oder wartende Fahrzeuge können die Sicht auf den Verkehr einschränken. Besonders der Gehsteig entlang der Heidenfeldstraße ist sehr schmal und nur durch eine Linie von der Fahrbahn getrennt. Hier gilt besondere Vorsicht.

Bei der Volksschule am Stadtpark liegt ein Schwerpunkt auf dem sicheren Schulweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Kindern, die mit den Buslinien 4, 6, 8 oder 9 unterwegs sind, wird empfohlen, an der Haltestelle Villach Steinwenderstraße statt am Westbahnhof auszusteigen. Der Wartebereich ist sehr schmal, es gibt keinen Gehsteig und auch keinen Zebrastreifen. Besondere Vorsicht ist auch an Kreuzungen mit kurzen Grünphasen geboten.

Die ausgearbeiteten Infofolder sollen Familien beim Üben helfen. AUVA-Präventionsexperte Markus Lippitsch empfiehlt, problematische Stellen so lange zu trainieren, „bis das Kind den Schulweg zuverlässig allein bewältigt“. Beide Pläne sind unter www.schulwegplan.at abrufbar.