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Retro-Auto-Boom: Ikonen feiern ihr Comeback

Renault stellt sein Modellportfolio neu auf und Ikonen feiern ihr Comeback: Espace, Gordini, Alpine – das steckt hinter Renaults Retro-Boom.

Offenbarung: Der neue Renault E-Space
Didi Hubmann
Wirtschaft, Mobilität, Gesundheit

Was ist Renault, was bedeutet die Marke, wo liegt die Zukunft? Mit der Interpretation des legendären Vans Espace setzt man sich nach Twingo, R5 und R4 weiter mit der eigenen Geschichte auseinander. Die Paris Motor Show dient als Kaleidoskop dieser Geschichtsbewältigung.

Diesmal mit dem E-Space, den man in ein Wortspiel eingebettet hat. E-Space, also elektrischer Space. „Es ist eine Reinterpretation ohne Nostalgie, es geht um ein eigenes Raumgefühl, um große Fensterflächen und was wir mit diesem Raum eines E-Autos machen können“, sagen die Designer. Das Renault E-Space Concept ist 4,70 Meter lang, 2,02 Meter breit und 1,67 Meter hoch, dominiert wird es eben von großen Glasflächen sowie Sitzen, die aus dem Luxus-Möbelhaus stammen könnten, und einer Variabilität, die wir in den SUVs missen. „Die Sitze der zweiten Reihe lassen sich um 180 Grad drehen und bilden mit Reihe drei eine vis-à-vis angeordnete ‚TGV-Sitzgruppe‘, heißt es von Renault offiziell. Genauso selbstverständlich: Klapptische mit integrierten 12,3-Zoll-Bildschirmen. Und legt man die Sitze vollständig um, „entsteht ein großer Tisch für die dritte Reihe“, erklären die Franzosen.

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Gebogenes Panorama-Display: Das werden wir in der kommenden Renault-Generation sehen.
Gebogenes Panorama-Display: Das werden wir in der kommenden Renault-Generation sehen.

Achten sollte man aufs Cockpit und vor allem auf das 1,1 Meter lange und gebogene Panoramadisplay, das die klassische Instrumententafel schnell vergessen lässt. Zu gut schaut der E-Space aus, die einzig schlechte Nachricht: Die SUVisierung der Gesellschaft verhindert wohl dieses Van-Comeback.

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270 PS und Heckantrieb: Renault Gordini
270 PS und Heckantrieb: Renault Gordini © DPPI

Weiters in Paris zu sehen: Der sportliche und spätpubertäre Gordini, ein 270-PS-E-Auto, das die Muskeln spielen lässt, und eine moderne Alpine-Interpretation, die A 310 Vision. Besonders ist dabei die Alpine-Plattform, die für unterschiedliche Varianten (Allrad, unterschiedliche Batterie-Packages, Coupé/Cabrio mit ein oder zwei Sitzreihen) ausgelegt ist.

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Neu in Paris: Alpine-A310-Vision Konzept, ein Einzelstück
Neu in Paris: Alpine-A310-Vision Konzept, ein Einzelstück © DPPI

Das Schlusswort hat Renault-Chef Provost: „Es stimmt nicht, dass die Menschen Autos schlecht finden. Wir müssen nur Autos bauen, die sich die Leute leisten können.“