Dieser Traditionsbetrieb zählt zu den ältesten Friseursalons der Stadt
Seit 75 Jahren gibt es den Friseursalon „Kamm & Schere“ in der Feldkirchner Straße. Er zählt damit zu den ältesten Betrieben seiner Branche in Klagenfurt.

Es gibt sie doch noch – jene Klagenfurter Traditionsbetriebe, die von Generation zu Generation weitergeführt werden. Bestes Beispiel: der Friseursalon „Kamm & Schere“, der auf stolze 75 Jahre zurückblickt und damit in der Branche zu den ältesten Betrieben in der Kärntner Landeshauptstadt zählt. Alexandra Moser führt das Familienunternehmen in bereits dritter Generation.
Mosers Großvater Wilhelm Urbanc hat vor 75 Jahren den Salon gegründet, damals noch mit der Adresse Feldkirchner Straße 89, also nur wenige Meter vom heutigen Standort entfernt. Im Jahr 1984 übernahm dann Tochter Doris Possegger die Agenden des Geschäftes. Dass auch die heutige Chefin Alexandra Moser das unternehmerische Familienerbe antritt, war nicht immer klar. „Ich wollte eigentlich etwas im medizinischen Bereich machen“, verrät sie im Gespräch mit der Kleinen Zeitung. Aber einen Schulabbruch später sah sich Moser doch veranlasst, die Familientradition weiterzuführen.
„Kamm & Schere“
Adresse. Feldkirchner Straße 78, 9020 Klagenfurt
Telefon. 0463/512842
Öffnungszeiten. Dienstag und Donnerstag von 8.30 bis 18 Uhr, Mittwoch von 8.30 bis 13 Uhr, Freitag von 8 bis 18 Uhr und Samstag von 8 bis 13 Uhr
Langjährige Mitarbeiterinnen stehen ihr zur Seite
Die Klagenfurterin absolvierte zunächst die Friseurschule Meininghaus im deutschen Forchheim und heuerte in einem Friseurladen am Wörthersee an. Seit 2006 ist Alexandra Moser die Chefin von „Kamm & Schere“ und hat den Betrieb zu einem modernen Salon mit fünf Plätzen für Damen und weiteren zwei Plätzen für Männer umgebaut. Mit ihren beiden langjährigen Mitarbeiterinnen Christiane Korak und Dagmar Nedved geht sie ihren Kundinnen und Kunden an die Haare. Korak steht seit 20 Jahren im Laden, Nedved sogar schon seit 30 Jahren.
Zu den meisten Kundinnen und Kunden pflegen Moser und ihre Mitarbeiterinnen ein freundschaftliches Verhältnis, viele vertrauen dem Familienbetrieb schon seit Generationen. „Einige sind schon in den Salon gekommen, da war ich noch ein Kind, jetzt kommen sie mit ihren Enkelkindern“, verrät die Friseurmeisterin.