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25 Jahre Technologiepark Villach: Ein Blick hinter die Kulissen

Zum 25-Jahr-Jubiläum lädt der Technologiepark am 16. Oktober in Labore und Forschungsbereiche ein. Quantenphysikerin Beatrix Hiesmayr steht für Fragen zur Verfügung.

Ein Campus an einem Fluss im Sonnenuntergang
© KK/Martin Steinthaler
Der Technologiepark Villach feiert sein 25-jähriges Bestehen und öffnet am 16. Oktober Labore und Forschungsbereiche für Besucherinnen und Besucher

In den Laboren in Villach-St. Magdalen wird geforscht, entwickelt und ausgebildet. Vieles davon bleibt für die Öffentlichkeit aber hinter verschlossenen Türen. Am Freitag, dem 16. Oktober, gibt der Technologiepark Villach (tpv) Einblicke in diese Arbeit: Zum 25-jährigen Bestehen öffnet der Campus von 9 bis 15.30 Uhr auch Bereiche, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind. Mit der Eröffnung des ersten Gebäudes im Jahr 2001 begann die Entwicklung des ehemaligen Industriestandortes zum Technologiepark Villach. 25 Jahre später sind auf dem Campus mehr als 40 Unternehmen und Organisationen aus Wirtschaft, Forschung und Bildung angesiedelt.

Der Rundgang beginnt am High Tech Campus in der Europastraße 12. Von dort geht es zu den Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Bildungspartnern, die ihre Arbeitsbereiche und aktuelle Projekte vorstellen. Die Carinthian University of Applied Sciences (CU) öffnet unter anderem ihr Admire Lab und das Medientechniklabor. Auch das Kärntner Gründungszentrum Build!, Silicon Austria Labs (SAL) und die GPS Kärnten beteiligen sich am Programm.

Ein Blick in den Forschungs-Reinraum

Bei SAL können Besucherinnen und Besucher einen Blick in den größten Forschungsreinraum Österreichs werfen. Dort sorgen besonders saubere Bedingungen dafür, dass empfindliche Forschungsarbeiten nicht durch Verunreinigungen beeinträchtigt werden. Im Mini Educational Lab gibt es außerdem Angebote für Kinder und Familien, die Forschung und Technik anschaulich kennenlernen möchten.

Als Vortragende kommt Quantenphysikerin Beatrix Hiesmayr von der IT:U in Linz nach Villach. In der Zeit von 10 bis 11 Uhr steht sie im Auditorium für Gespräche und Fragen zur Verfügung und gibt mit einem Quantenkoffer Einblicke in die Quantenphysik.

Vom Zellstoffwerk zum Campus

Die Geschichte des Areals reicht weit über die vergangenen 25 Jahre hinaus. Vor rund 120 Jahren prägte ein Zellstoffwerk das Areal. Ende der 1990er-Jahre leitete die Stadt Villach mit ihrer Technologieoffensive die Entwicklung zum heutigen Campus ein. Rund 700 Menschen arbeiten inzwischen am Standort, etwa 1000 Studierende und rund 70 Lehrlinge werden hier ausgebildet. Zu den fachlichen Schwerpunkten zählen Mikroelektronik, Mechatronik, Geoinformatik, erneuerbare Energien und Geomatik.

Wie sich der Standort entwickelte