Ihn schickt die SPÖ in Griffen ins Rennen um den Chefsessel
Der 41-jährige Robert Orieschnig (SPÖ), der seit 2018 Mitglied des Gemeindevorstands ist, trat bereits bei der Bürgermeister- und Gemeinderatswahl 2021 an.

Mit 16 Mandaten hält die ÖVP mit Bürgermeister Josef Müller in der laufenden Periode die absolute Mehrheit im Griffner Gemeinderat. Nachdem der 69-Jährige nach über drei Jahrzehnten bei der nächsten Bürgermeister- und Gemeinderatswahl am 28. Februar 2027 nicht mehr kandidieren wird, geht für die Griffner Volkspartei, wie bereits berichtet, der Zweite Vizebürgermeister Thorsten Unterberger, der bei der Bekanntgabe seiner Kandidatur 52 Jahre alt war, ins Rennen.
Nun stellte auch die mit sechs Mandaten zweistärkste Fraktion im höchsten politischen Gremium der rund 3400-Einwohner-Marktgemeinde die Weichen für den kommenden Urnengang. Der 41-jährige Robert Orieschnig tritt nach 2021 – damals erreichte er 22,78 Prozent – unter den geänderten Vorzeichen erneut als sozialdemokratischer Kandidat für das Bürgermeisteramt in Griffen an. „Ich kandidiere, weil mir Griffen am Herzen liegt. Ich kandidiere, weil ich Verantwortung übernehmen möchte. Und ich kandidiere, weil ich davon überzeugt bin, dass unsere Gemeinde noch viel vor sich hat“, erklärt Orieschnig in seiner Aussendung.
Zukunftsperspektiven für junge Menschen
Der Unternehmer – der Griffner führt als Ingenieurgeologe ein eigenes Büro – ist seit 2018 Mitglied des Gemeindevorstands mit den Referaten Wasser, Kanal und Freibad. Im Mittelpunkt seiner Kandidatur würde die langfristige Sicherung der Wasserversorgung, verlässliche Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und die Unterstützung der Freiwilligen. Ebenso wichtig sei es ihm, dass junge und ältere Menschen in Griffen gut leben können und eine Zukunftsperspektive haben.
Während somit die Bürgermeister- und Spitzenkandidaten von SPÖ und ÖVP nunmehr feststehen, hat sich die mit einem Mandat schwächste Fraktion im 23-köpfigen Griffner Gemeinderat, die FPÖ, bisher noch nicht öffentlich gemacht, mit wem sie an der Spitze in die Wahl geht.
