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Im Sportpark wurde abgeliefert

UBI Graz gewann Derby gegen UBSC-DBBC. Eagles feierten den Sieg nach einer doppelten Verlängerung.

© Bernd Kohlmaier
Im Derby schenkten sich UBI und UBSC-DBBC Nichts

Ein Derby hat ja ohnehin seine eigenen, besonderen Vorzeichen. So auch das Duell in der Basketball-Superliga der Frauen zwischen dem UBSC-DBBC Graz und UBI Graz. Besonders brisant war es aber diesmal deshalb, weil beide Teams am Freitag jeweils Niederlagen einstecken mussten. Für UBI kam es richtig dick, sie verloren gegen Wels 47:73, der UBSC-DBBC bei den Vienna Timberwolves 69:54. Somit war im Match um die Grazer Vormachtstellung auch Wiedergutmachung angesagt und die favorisierten Spielerinnen von UBI machten von Beginn an ordentlich Dampf. Nach dem ersten Viertel lagen die „Gäste“ – nur auf dem Papier, denn auch UBI trägt die Heimspiele bekanntlich im Sportpark aus – mit 30:15 voran. Und doch war der Spielstand zur Halbzeit dann enger, als man hätte vermuten können. UBI lag zehn Punkte vorne, ging mit einem 44:34 in die zweite Spielhälfte. Simone Sill führte ihre UBI-Kolleginnen in gewohnter Manier an, war die Topscorerin ihres Teams. Viertel drei gehörte Sill und Co, das Schlussviertel wieder den Gastgeberinnen. Am Sieg von UBI änderte das allerdings nichts, am Ende setzte es für den UBSC-DBBC mit dem 62:70 die vierte Niederlage im vierten Saisonspiel.

Bei den Männern machten die Eagles Graz das erfolgreiche Wochenende der Steirer komplett. Nach dem Sieg der Kapfenberger auswärts bei Oberwart setzten sich auch die Grazer durch, feierten daheim gegen die Klosterneuburg Dukes einen 102:94-Erfolg. Damit holte das neuformierte Team aus der Landeshauptstadt im vierten Spiel den zweiten Sieg. Überragender Akteur der Adler war Josiah Shackleford, der alleine für 30 Punkte gesorgt hat. Die Entscheidung fiel erst in der zweiten Verlängerung. „Wir haben alles gegeben, es war ein arger Kampf“, sagte Graz-Kapitän Jonathan Knessl. „Natürlich hätten wir es gerne in 40 Minuten entschieden. Aber Sieg ist Sieg. Ich bin stolz auf das Team.“ Assistenztrainer Noah Godwin sprach von einer „Achterbahnfahrt. Und eine doppelte Verlängerung ist immer hart – für die Herzfrequenz der Trainer und natürlich die Physis der Spieler. Sie haben sich den freien Tag am Montag wirklich verdient.“