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Halbe Milliarde Euro für Öko-Sanierung und Heizkesseltausch

Bundeskanzleramt stellte die Sanierungsoffensive 2027 vor. Die Förderungen werden leicht erhöht.

© APA / Georg Hochmuth
Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP)
Simon Rosner
Redakteur Innenpolitik

Die Bundesregierung hat am Sonntag ihre „Sanierungsoffensive“ für 2027 vorgestellt, nachdem schon im Juli die Mittel für den Kesseltausch für heuer ausgeschöpft waren. Insgesamt stehen kommendes Jahr 500 Millionen Euro an Fördergeld zur Verfügung, teilte das Kanzleramt in einer Aussendung mit. Der Großteil, rund 321 Millionen Euro, entfällt auf die thermische Sanierung.

Beim Heizkesseltausch können neue Anträge wieder ab 2. November gestellt werden, die Förderungen für neue Fenster, Fassadendämmungen und Co. stehen ab 4. Jänner 2027 zur Verfügung. 2026 gab es ein gemeinsames Budget in Höhe von 360 Millionen Euro.

Da die Dreierkoalition im Klimaministerium die Subventionen insgesamt stark gekürzt hat, ergibt sich das Plus bei der „Sanierungsoffensive“ durch Umschichtungen. Auch das Wirtschaftsministerium steuert Mittel bei, nämlich 90 Millionen Euro Sanierungsbonus und 50 Millionen Euro für die bessere Dämmung für gemeinnützige Wohnbauträger. „Damit sollen gezielt Investitionen ausgelöst, die Baukonjunktur angekurbelt und heimische Betriebe gestärkt werden“, heißt es aus dem Kanzleramt.