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Feistritz ob Bleiburg: Wenn ein Acker zum Klassenzimmer wird

Zum fünfjährigen Jubiläum lernten die Kinder der Europaschule beim Erntetag, wo Lebensmittel herkommen und warum ein gesunder Boden wichtig ist.

Mehrere Kinder und ihre Lehrer halten Gemüse in die Luft und lachen in die Kamera
© Danilo Katz
Die Schülerinnen und Schüler der Europaschule waren mit großem Eifer beim Ernten dabei

Wie kommen Kartoffeln, Karotten und Kukuruz eigentlich auf unseren Teller? Am Weltackez/Njiva zemljanov in St. Michael/Šmihel konnten die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen der Europaschule dieser Frage selbst auf den Grund gehen. Beim großen Erntetag tauschten sie das Klassenzimmer gegen das Feld und wurden zu fleißigen Erntehelfern.

Gemeinsam mit Ulrike Wagner, Workshop-Leiter Martin Jernej und Johann Perč ernteten die Kinder Kartoffeln, Karotten, Rüben, Kukuruz und weitere Feldfrüchte. Begleitet wurden sie von ihren Lehrkräften Katharina Poppernitsch, Reingard Koboltschnig und Igor Woschitz.

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Erntezeit in der Europaschule
Erntezeit in der Europaschule © Danilo Katz

Seit fünf Jahren bietet der Weltacker einen besonderen Lernort unter freiem Himmel. Hier werden ökologische Zusammenhänge nicht nur erklärt, sondern unmittelbar erlebbar. Die Kinder erfahren, wie Lebensmittel wachsen, welche Arbeit hinter ihrer Ernte steckt und warum ein bewusster Umgang mit natürlichen Ressourcen wichtig ist. „Der Weltacker ist für uns zu einem ganz besonderen Klassenzimmer in der Natur geworden“, betont Direktor Danilo Katz. Praktische Erfahrungen würden Wissen mit Erleben verbinden und das Bewusstsein für Natur und Ernährung stärken.

Workshop-Leiter Martin Jernej rückte vor allem die Bedeutung eines gesunden Bodens in den Mittelpunkt. „Die Kinder sehen, dass gesunde Lebensmittel aus einem lebendigen Boden wachsen und dass Landwirtschaft auch im Einklang mit der Natur funktionieren kann“, sagt er. Besonders erfreulich sei die Begeisterung, mit der die Kinder gemeinsam ans Werk gingen. Zum Abschluss gab es für alle eine besondere Belohnung: Jedes Kind durfte ein Säckchen mit frisch geernteten Lebensmitteln mit nach Hause nehmen.