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Neue Biathlon-Regel für mehr Sicherheit

Ab der kommenden Saison dürfen Athleten erst auf der Schießmatte das Gewehr abnehmen und müssen es beim Verlassen ordnungsgemäß geschultert haben.

© GEPA pictures
Anna Gandler heuer bei Olympia

Am 26. November startet im finnischen Kontiolahti die neue Biathlon-Saison. Und der Verband der Skijäger lässt vor dem ersten Schuss mit einer neuen Regel aufhorchen, die das Gewehr betrifft. So hat die Internationale Biathlon Union (IBU) den Artikel 8.5.4 eingeführt. Dieser besagt, dass es den Athleten ab dieser Saison untersagt ist, vor dem Erreichen und vor dem Verlassen der Schießmatte am Gewehr zu hantieren.

Genauer formuliert: In dieser Phase des Wettkampfs muss der Gewehrriemen vollständig über beide Schultern gelegt und beide Arme durch den Riemen geführt sein. Erst auf der Schießmatte darf das Gewehr abgenommen werden. Beim Verlassen der Matte tritt Regel 7.1.2 in Kraft: Die besagt, dass das Gewehr ordnungsgemäß wieder am Rücken des Sportlers liegen und der Lauf nach oben zeigen muss, ehe er die Matte wieder verlässt.

Wer sich nicht daran hält, muss sofort stoppen und die Situation korrigieren. Dabei darf niemand behindert oder gefährdet werden. Mit der Regel-Revolution verschärft die IBU die Sicherheitsvorschriften.