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195.000 Euro gegen Hangrutschungen in Heiligenblut

Auf der Apriacher Straße wird ein 300 Meter langer Straßenabschnitt saniert. Es kommt zu einer Totalsperre. Ende November sollen die Arbeiten fertig sein.

Eine Straße
© Land Kärnten
Die Apriacher Straße in Heiligenblut wird auf einem rund 300 Meter langen Abschnitt saniert

Ein rissiger Fahrbahnbelag und sichtbare Hangbewegungen machen eine Sanierung der Apriacher Straße in Heiligenblut notwendig. Ab kommender Woche wird ein rund 300 Meter langer Abschnitt der LR20 im Bereich Fleiß instand gesetzt. Das Land Kärnten investiert dafür 195.000 Euro. Neben starken Einzel- und Netzrissen weist die Fahrbahn Unebenheiten, Verdrückungen und Materialausbrüche auf. Zudem sind Setzungen des Hanges erkennbar, die entsprechende Sicherungsmaßnahmen erforderlich machen. „Die Schäden zeigen, dass hier Handlungsbedarf besteht“, erklärt Straßenbaureferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP).

Die Arbeiten umfassen Spritzbeton-, Verankerungs- und Injektionsmaßnahmen zur Stabilisierung des Hanges. Während der Bauarbeiten muss die Apriacher Straße im betroffenen Bereich vollständig gesperrt werden. Eine kleinräumige Umleitung wird über das Gemeindegebiet von Heiligenblut eingerichtet. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens rechnet das Land nicht mit größeren Verkehrsbehinderungen. Die Fertigstellung ist für Ende November vorgesehen. Mit der Sanierung soll der Straßenabschnitt wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand gebracht und der Hang langfristig stabilisiert werden.

© Land Kärnten
Wegen sichtbarer Hangsetzungen sind an der Apriacher Straße Sicherungsmaßnahmen notwendig

Neue Kategorie für Landesstraßen

Die Apriacher Straße gehört zu jener Kategorie von Landesstraßen, die das Land Kärnten 2025 neu eingeführt hat. Für die sogenannten LR-Straßen gelten andere technische Vorgaben. Dadurch können auch weniger stark befahrene Abschnitte saniert werden, bei denen eine Instandsetzung nach den bisherigen Richtlinien als unwirtschaftlich galt. Damit sollen auch diese Straßen trotz geringeren Verkehrsaufkommens instand gehalten und als wichtige regionale Verbindungen erhalten werden, erklärt Gruber.