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Trotz Regen am Gösser Kirtag: „Könnten Besucherrekord geknackt haben“

Zuerst vom Regen getrübt, dann von der Sonne beglückt, ging am Donnerstag wieder der Gösser Kirtag in Leoben über die Bühne. Polizei und Veranstalter ziehen eine positive Bilanz.

© Armin Russold
Am Gösser Kirtag wurde kräftig getanzt
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Redakteur Regionalredaktion Leoben

„Vom Gefühl her könnten wir heuer den Besucherrekord geknackt haben“, sagt Edgar Schnedl, Citymanager von Leoben, in Gedanken an den Gösser Kirtag. Letztes Jahr sollen es zwischen 35.000 und 40.000 Besucherinnen und Besucher gewesen sein. Die offiziellen Zahlen von diesem Jahr müssten erst bestimmt werden, doch eines ist jedenfalls klar: Auf der Gösser Straße war jede Menge los. Einen Beitrag dazu hat auch die Sonne geleistet, die sich am Vormittag nach dem Regen in der Früh blicken ließ. „Ich hatte das Gefühl, dass sich die Leute noch mehr gefreut haben, als die Sonne rausgekommen ist“, findet auch Schnedl.

Bürgermeister Kurt Wallner wünschte sich nach dem Bieranstich in Göss, angelehnt an die Eröffnung des Münchner Oktoberfestes, einen friedlichen Gösser Kirtag. Aus Sicht der Polizei dürfte sich dieser Wunsch auch erfüllt haben: „Für die Größe der Veranstaltung war es ein sehr ruhiges Einsatzgeschehen“, berichtet Stadt- und Bezirkspolizeikommandant Niklas Rebhandl. Es gab im Vergleich zum Vorjahr sogar weniger gemeldete Körperverletzungen. Dafür habe es eine Anzeige wegen räuberischen Diebstahls und eine wegen vollzogenen Raubes gegeben. Beide Vorfälle konnten noch am Gösser Kirtag geklärt werden. „Wie auch sonst immer, war die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften hervorragend“, lobt Rebhandl.

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Edgar Schnedl (li.) am Gösser Kirtag
Edgar Schnedl (li.) am Gösser Kirtag © Armin Russold

Aufräumarbeiten und Zukunft

Bis zwei Uhr früh hatte auch das letzte Standl zusammengepackt, danach konnte der Leobener Wirtschaftshof mit den Aufräumarbeiten beginnen. Den Mitarbeitenden dort dankt Schnedl ganz besonders. Man merke den Effekt bereits am nächsten Morgen: „Wenn man um sieben Uhr die Gösser Straße entlang fährt, wirkt es so, als wäre nie jemand da gewesen.“ Für den Citymanager geht es sofort weiter in die Besprechungen für nächstes Jahr – er habe einige Neuerungen geplant – denn: „Nach dem Gösser Kirtag ist vor dem Gösser Kirtag“, so Schnedl.

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Klicken Sie sich durch die Bilder! © Armin Russold

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