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Tote bei Angriffen auf Flughafen Riad

Bei zwei Angriffen auf den internationalen Flughafen König Khalid in Riad sind drei saudi-arabische Staatsbürger getötet worden. Zudem seien mehrere Menschen verletzt worden, teilte die saudi-arabische Luftfahrtbehörde am Freitag mit. Am Donnerstag hatte die pro-iranische Houthi-Miliz, die weite Teile des Jemen beherrscht, erneut einen Angriff auf den Flughafen in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad für sich reklamiert.

Damit eskaliert der Konflikt zwischen den Houthi und der von Saudi-Arabien unterstützten Regierung im Jemen sowie Saudi-Arabien selbst und seiner Verbündeten weiter. Die vom Iran unterstützten Houthi hatten am Donnerstag nämlich zugleich davor gewarnt, dass alle Ölanlagen des Nachbarlandes Ziele ihrer Angriffe werden könnten. Die Miliz hatte in der Vergangenheit bereits Angriffe auf Anlagen des staatlichen Ölkonzerns ARAMCO in Saudi-Arabien für sich beansprucht.

Der Bürgerkrieg im Jemen war im Sommer im Zuge des Iran-Krieges der USA und Israels erneut aufgeflammt. Seitdem kämpfen die Houthi erneut gegen die von Saudi-Arabien unterstützte international anerkannte Regierung. Saudi-Arabien, ein Verbündeter der USA und Regionalrivale des Iran, fliegt dabei immer wieder auch Luftangriffe im Nachbarland.

Der Flughafenbetrieb sei inzwischen wieder aufgenommen worden, so die saudi-arabische Luftfahrtbehörde. Der Flugverkehr laufe normal. Man arbeite mit den zuständigen Sicherheitsbehörden zusammen, um die Schäden zu bewerten und die Sicherheit des Flugverkehrs zu gewährleisten.

Die Airlines der Lufthansa Group - dazu gehört auch die AUA - teilten mit, ihre Flüge nach Riad bis einschließlich 16. Oktober aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Region zu streichen.