Großübung zum Start des Maxlaunmarkts in Niederwölz
Zum Start des Maxlaunmarkts übten Einsatzkräfte mögliche Ernstfälle: vom Autounfall bis zum Brand.
Kurz vor dem offiziellen Start des 490. Maxlaunmarkts in der Murauer Gemeinde Niederwölz erfolgte eine große Übung. Man hofft natürlich nicht, dass bei der Großveranstaltung etwas passiert, aber dennoch bereiten sich die Einsatzkräfte auf mögliche Ernstfälle mit derartigen Übungen gut vor.
Bei der diesjährigen Großübung mussten die Einsatzorganisationen drei verschiedene Szenarien abarbeiten. Darunter ein Verkehrsunfall in der Nähe der Wölzerbachbrücke, wo sich während der Markttage der Verkehr großteils abspielen wird.
Im zweiten Szenario ging man von einem Brand im großen Festzelt mit starker Rauchentwicklung aus. Für diesen Einsatz wurden mehrere Atemschutztrupps angefordert und eingesetzt.
Außerdem rückten die Einsatzkräfte im Rahmen der Übung zu einem technischen Defekt beim „Dreamland“ aus, wobei auch die Drehleiter der Feuerwehr Murau angefordert werden musste, um die Verletzten aus dem obersten Teil des Vergnügungsbetriebes zu bergen. Im Rüsthaus der Feuerwehr Niederwölz wurde auch ein Krisenstab eingerichtet.
Der Übungsverlauf wurde nicht nur von vielen Zusehern, sondern auch von eigenen Übungsbeobachtern der Feuerwehr und des Roten Kreuzes genau beobachtet. Bereichsfeuerwehrkommandant Hannes Ritzinger und Bezirkskommandant Hubert Bacher vom Roten Kreuz freuten sich über die ausgezeichnete Arbeit ihrer Einsatzkräfte. Das Zusammenspiel aller Einsatzorganisationen Feuerwehr, Rettung und Polizei habe bei dieser Übung bestens funktioniert.
Traditionell sperrt der Maxlaunmarkt wieder am Freitag, 9. Oktober, um 14 Uhr auf. Das Programm startet mit einem Kindernachmittag. Gastrobetriebe und Leistungsschau haben bereits geöffnet. Ab 18.30 Uhr gibt es Livemusik im Judmaier-Zelt. Der Maxlaunmarkt dauert bis Montag, 12. Oktober.