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„Minecraft Experience“: Interaktives Kinderspektakel am Rande Wiens

Die Veranstaltung orientiert sich thematisch am erfolgreichen Videospiel Minecraft und bietet eine einstündige Spielrunde.

© Lars Fröhlich via imago-images.d
Die „Minecraft Experience“ gibt es bereits in Deutschland und anderen

Ab Freitag soll die Metastadt junge Gaming-Fans nach Wien-Donaustadt locken. Mit der „Minecraft Experience: Villager Rescue“ geht in der Eventlocation nämlich eine interaktive Spielfläche an den Start, die sich thematisch an das enorm erfolgreiche Videospiel mit den pixeligen Klotzfiguren anlehnt. Dabei setzt die rund einstündige Spielrunde vor allem auf Stationen für Kinder und nicht unbedingt für alteingesessene Videospiel-Zocker.

Im digitalen Baukasten Minecraft tobten sich nach dem Release der ersten Version im Jahr 2009 erstmals die Computernerds aus, bevor sich das virtuelle Lego-Äquivalent zum absoluten Dauerbrenner entwickelte. Für die internationale Wanderausstellung wurde der Bastelspaß nun auf einen interaktiven Parcours mit viel Gefuchtel heruntergedampft. Bis zu 25 Teilnehmer bekommen dort einen digitalen Würfel, der als Controller für diverse Minispiele herhält.

Attraktion für junge Minecraft-Fans

Eigentlich ist das Videospiel durchaus komplex und altersunabhängig konzipiert. Komplexe Bauarbeiten mit den Klötzen gibt es in der „Minecraft Experience“ allerdings nicht. Stattdessen imitiert die Attraktion die Abläufe des Videospiels mit Bewegungs- und Teamwork-Aufgaben nach, die meistens um die sechs Minuten in Anspruch nehmen.

Begriffe wie „Piglins“ oder „Wurftrank der Schwäche“ mögen Nichtkenner zuerst ein wenig verwirren, aber grundlegend sind die Stationen einfach aufgebaut. Oft muss vor den digitalen Wänden mit dem Würfel gefuchtelt oder auf Gegenstände getreten werden, die auf den Boden projiziert sind, um virtuelles Material für das Team zu sammeln. Das ist hauptsächlich zum Austoben von Kindern geeignet, da die Bewegungssteuerung manchmal etwas hakelig ist und keine sonderlich hohe Präzision erfordert. Etwas anspruchsvoller sind Escape-Room-artige Abschnitte, bei denen Teammitglieder ihre Würfel mit farbcodierten Materialien aufladen, die in gemeinsamer Absprache an anderen Stellen in bestimmten Reihenfolgen abzuladen sind.

Attraktion im authentischen Videospiel-Look

Darüber hinaus dürfte das markengerechte Dekor ein Zugpferd der Attraktion werden. Während anfangs vor allem das Spielprinzip von Minecraft die Fans anzog, hat inzwischen die Popularität der klobigen Charaktere ein Eigenleben entwickelt. So wurde im Vorjahr „A Minecraft Movie“ zum Kassenschlager und löste gleichzeitig einen viralen Trend aus, bei dem Zuschauer nach Auftauchen eines hühnchenreitenden Zombie-Charakters in den Kinosälen randalierten.

In der Metastadt sind nun Selfies mit den Charakteren erwünscht, die gelegentlich als lebensgroße Repliken neben den Stationen verteilt sind – vor dem Start gibt es während der Spielanleitung auch den Aufruf zum Fotomachen. Auch ist es verglichen mit Videospiel und Film ein Alleinstellungsmerkmal der „Experience“, den Pixelbrei der Vorlage an mehreren Meter hohen Wänden projiziert zu sehen.

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