Sašo Avsenik und seine Oberkrainer zieht es ans andere Ende der Welt
Von Begunje nach Buenos Aires: Das slowenische Kult-Ensemble gibt in dieser Woche erstmals drei Konzerte in Argentinien.

Der Weg führt dieses Mal über den Atlantik: Sašo Avsenik und seine Oberkrainer reisen in dieser Woche erstmals nach Argentinien. Von 16. bis 18. Oktober absolviert das slowenische Ensemble eine dreitägige Mini-Tournee in Buenos Aires und bringt damit den typischen Oberkrainer-Klang nach Südamerika. Der Auftakt erfolgt am Freitag, 16. Oktober, in der „Usina del Arte“ im Stadtteil La Boca. Beim Gala-Konzert um 20 Uhr steht die slowenische Volksmusik und insbesondere der historische Oberkrainer-Sound im Mittelpunkt.
Für das Ensemble ist die Reise mehr als nur ein weiterer Termin im dicht gefüllten Konzertkalender. In Buenos Aires trifft die Oberkrainer-Musik auf eine große slowenische Gemeinschaft. Die drei Auftritte sollen deshalb auch eine musikalische Verbindung zu jenen Menschen schaffen, deren Familien einst von Slowenien nach Argentinien ausgewandert sind.
Slavko Avsenik
Sašo Avsenik steht für die nächste Generation einer außergewöhnlichen Musikgeschichte. Sein Großvater Slavko Avsenik, der 2015 verstarb, gilt als Begründer des Oberkrainer-Stils und machte gemeinsam mit seinem Bruder Vilko die charakteristische Kombination aus Akkordeon, Klarinette, Trompete, Gitarre und Bass weltweit bekannt. Tonträger von Hits wie „Das Trompetenecho“ (die legendäre Kennmelodie des TV-Musikantenstadls), „Auf der Autobahn“ oder „Es ist so schön ein Musikant zu sein“ wurden millionenfach verkauft.
Sein Enkel konnte mit seinen Oberkrainern nahtlos an die Erfolge des Großvaters anschließen. Seit über 15 Jahren setzt Sašo Avsenik den erfolgreichen Weg fort. Die Gruppe ist in ganz Europa unterwegs und absolvierte auch schon Tourneen in Kanada und den USA.
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Fokale Dystonie
Zuletzt hatte Sašo Avsenik Probleme beim Harmonikaspielen. Vor zwei Jahren wurde bei dem Profimusiker eine neurologische Bewegungsstörung diagnostiziert. Aus diesem Grund begab er sich heuer in Barcelona in Behandlung.