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Alpine Notlage: Frauen und Hund kurz vor Dämmerung gerettet

Sonntagabend gerieten zwei Wanderinnen aus dem Bezirk Graz-Umgebung im Hochschwabgebiet in eine alpine Notlage. Ihre Route hatte sie über alte, unmarkierte Jagdsteige geführt.

Die Bergrettung stand parat
© APA / Helmut Fohringer
Die Bergrettung stand parat
Christian Penz
Redakteur Bundesland Steiermark

Kurz vor 18 Uhr ging am Sonntag der Notruf ein: Eine 56-jährige Frau aus dem Bezirk Graz-Umgebung und ihre 69-jährige Begleiterin hatten sich im unwegsamen Gelände des Hochschwabgebiets verstiegen. Sie mussten mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers geortet und gerettet werden.

Ersten Erhebungen zufolge wollten die beiden Frauen eine Wandertour unternehmen. Sie beabsichtigten, mithilfe einer im Internet recherchierten Wanderroute auf die Messnerin aufzusteigen. Gegen 9:30 Uhr brachen sie auf. Ihre Route führte nicht ausschließlich über gekennzeichnete Wanderwege, sondern auch über alte, unmarkierte Jagdsteige.

Keine Umkehr möglich

Im Bereich des Rabensteins gerieten die beiden Frauen in unwegsames alpines Gelände. Ein eigenständiges Weiterkommen oder ein sicherer Rückstieg war nicht mehr möglich. Daraufhin setzten sie über ihr Mobiltelefon einen Notruf ab.

Aufgrund der fortgeschrittenen Tageszeit wurde der Polizeihubschrauber zur Ortung und Bergung angefordert. Kurz vor Sonnenuntergang konnten die beiden Frauen sowie der mitgeführte Hund durch die Besatzung des Polizeihubschraubers lokalisiert und mittels Taubergung unverletzt gerettet werden. Im Einsatz standen der Polizeihubschrauber, ein Alpinpolizist sowie zwölf Einsatzkräfte der Bergrettung Thörl, die bereits eine Bergung zu Fuß vorbereitet hatten.