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„Beständigkeit in Zeiten der Unbeständigkeit“

Die Grazer Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzlei „Schachner & Partner“ feierte in der Seifenfabrik ihr 100-jähriges Gründungsjubiläum.

Heidrun Mischitz-Gratze mit Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl und Petra Schachner-Kröll
© Florian Lierzer
Heidrun Mischitz-Gratze mit Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl und Petra Schachner-Kröll

„Ohne Finanzministerium hätten wir wahrscheinlich nur die halbe Existenzberechtigung“ – mit ihrer launigen Begrüßung hatte Petra Schachner-Kröll die Lacher auf ihrer Seite. Gemeinsam mit Heidrun Mischitz-Gratze lud sie zu einem ganz speziellen Abend in die Grazer Seifenfabrik. Die Eigentümerinnen der Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzlei „Schachner & Partner“ feierten mit 300 Gästen ihr 100-jähriges Gründungsjubiläum – als Zeichen für „Beständigkeit in einer Zeit der Unbeständigkeit“.

Was im Oktober 1926 mit dem Steuerauskunftsbüro von Franz Blümel begann und mit Franz Lorenz seine Fortsetzung fand, wurde vom Ehepaar Maria und Hermann Pucher als Erfolgsgeschichte weitergeführt. 1999 dockte Schachner-Kröll in der Kanzlei an, 2005 wurde sie Partnerin, 2013 trat Hermann Pucher in den Ruhestand. 2015 kam Heidrun Mischitz-Gratze als Partnerin hinzu. „Wir haben langfristige Lösungen immer vor kurzfristige Optimierung gestellt“, so Schachner-Kröll. Mischitz-Gratze unterstreicht den „permanenten Willen zur Aus- und Weiterbildung“. Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl, die gemeinsam mit Landesrat Karlheinz Kornhäusl gratulierte, versprach, dass es das Bestreben der Bundesregierung sei, rund um die Steuergesetze die „Dinge wieder einfacher zu machen“. WKO-Präsident Josef Herk überreichte für Verdienste um den Wirtschaftsstandort die goldene Ehrenurkunde der Wirtschaftskammer.

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Heidrun Mischitz-Gratze, Petra Schachner-Kröll und WKO-Präsident Josef Herk
Heidrun Mischitz-Gratze, Petra Schachner-Kröll und WKO-Präsident Josef Herk © Florian Lierzer

Durch den Abend führte ORF-Moderatorin Nadja Bernhard. Unter den Gästen waren u. a. auch Altbürgermeister Siegfried Nagl und Styria-Vorstandschef Markus Mair. Kunst und Kultur waren u. a. durch Bühnen-Graz-Geschäftsführer Bernhard Rinner und Klanglicht-Kuratorin Birgit Lill-Schnabl vertreten. Zudem war der Abend gespickt mit künstlerischen und modischen Anspielungen auf die Kanzlei-Gründungszeit in den 1920er-Jahren: So sang Tenor Pavel Petrov, am Klavier begleitet von Günter Fruhmann (Oper Graz), Puccinis „Nessun dorma“ – die Arie aus „Turandot“, die 1926 an der Mailänder Scala uraufgeführt wurde. Das Tanzduo Viktorija Gopko und Thomas Reininger legte einen Charleston auf das Parkett der Seifenfabrik und die FullSupaJazzband sorgte für einen stimmungsvollen Ausklang des Abends.