Decker scheidet aus: Chefwechsel bei der MFL in Liezen
Seit dem Jahr 1994 war Herbert Decker für die Maschinenfabrik Liezen und Gießerei (MFL) tätig, davon viele Jahre als Geschäftsführer. Nun übernimmt Martin Kroboth die alleinige Geschäftsführung.

Spekuliert wurde in steirischen Industriekreisen schon länger, jetzt ist es fix: Herbert Decker scheidet bei der Maschinenfabrik Liezen und Gießerei (MFL) aus der Geschäftsführung aus, wie das Unternehmen am Freitag mitteilt. Decker war seit 1994 mit dem Unternehmen verbunden und hat die MFL in unterschiedlichen verantwortungsvollen Positionen über viele Jahre begleitet und mitgestaltet. Im Frühsommer wurde mit Martin Kroboth ein zweiter Geschäftsführer installiert, der Steirer übernimmt nun die alleinige Geschäftsführung. Die MFL beschäftigt am Standort rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
„Durch die gemeinsame Zeit von Herbert Decker und Martin Kroboth in der Geschäftsführung konnten Verantwortlichkeiten, strategische Themen und wesentliche Zukunftsprojekte nahtlos übergeben werden“, heißt es seitens der MFL. Man setze damit „ein bewusstes Zeichen für Stabilität und Verlässlichkeit“. Für Beschäftigte, Kunden, Partner und die Region bedeute der Wechsel, „dass das Unternehmen an seiner strategischen Ausrichtung festhält“, wie betont wird. Der Führungswechsel schaffe aber „Raum für neue Impulse“. Man bedanke sich bei Herbert Decker „für seinen langjährigen Einsatz, seine Verbundenheit mit dem Unternehmen und sein großes persönliches Engagement“, wird in einem Statement betont.

„Erfolgreiche Entwicklung fortführen, neue Impulse setzen“
Kroboth, gebürtiger Steirer, kann auf langjährige Industrieerfahrung verweisen. Vor dem Wechsel zur MFL war er in leitenden Positionen in Österreich, Deutschland und China tätig. Er verantwortete Industrieunternehmen, Produktionsstandorte und Geschäftsbereiche im Maschinen- und Anlagenbau.
Die MFL, so heißt es weiter, wolle „auch künftig ein attraktiver Arbeitgeber für erfahrene Fachkräfte, junge Talente sowie Lehrlinge sein“. Bewährtes werde fortgeführt, „vorhandenes Know-how gesichert und gleichzeitig die Weiterentwicklung des Unternehmens konsequent vorangetrieben“. Es sei ihm wichtig, gemeinsam mit der Belegschaft „die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens fortzuführen und gleichzeitig neue Impulse zu setzen. Unser Ziel ist eine langfristig starke und zukunftsfähige MFL, auf die sich unsere Mitarbeiter, Kunden und Partner verlassen können“, wird Kroboth in der Mitteilung zitiert.