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Radfahren in Spanien: Diese neuen Regeln gelten ab Oktober

Wer im Spanienurlaub aufs Fahrrad steigt, sollte jetzt genauer hinschauen: Seit Oktober gelten nämlich neue Regeln – und bei Verstößen kann es teuer werden.

Spanien ist eine beliebte Reisedestination für Radfahrer. Ab Oktober gelten neue Regeln
© Adobe Stock
Spanien ist eine beliebte Reisedestination für Radfahrer. Ab Oktober gelten neue Regeln

Spanien ist gerade im Herbst ein beliebtes Ziel für Radreisen. Ab Oktober gelten in dem Land neue Regeln: So müssen fortan außerhalb von Ortschaften ausnahmslos alle Radfahrer einen Helm tragen. Wer dagegen verstößt und erwischt wird, muss mit einer Strafe von 200 Euro rechnen. Zuvor galten etwa bei hohen Temperaturen Ausnahmen für die Radhelmpflicht.

Und es gibt noch mehr neue Regeln, die den Schutz der Radfahrer erhöhen sollen: So gilt, dass Autofahrer, die außerorts einen Radfahrer überholen, ihr Tempo um mindestens 20 km/h unter das jeweils geltende Tempolimit drosseln müssen, heißt es von der Verkehrsbehörde DGT. Sind 100 Stundenkilometer erlaubt, dürfen Autos also mit maximal 80 km/h überholen. Dabei muss der Seitenabstand zum Radfahrer mindestens 1,5 Meter betragen.

Auch in Städten gilt Mindestabstand für Autofahrer

Innerorts müssen Autofahrer ab Oktober immer mindestens fünf Meter Abstand halten, wenn sie auf demselben Fahrstreifen hinter einem Fahrrad unterwegs sind. Dichtes Auffahren ist also verboten. Radfahrer wiederum sollen innerorts bevorzugt in der Mitte des Fahrstreifens unterwegs sein, so die Behörde. Das soll helfen, Dooring-Unfälle zu verhindern – also hochgefährliche Kollisionen mit unachtsam geöffneten Autotüren.