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Im zweiten Jahr richtig gezündet

Elias Neubauer (20) ist bislang die Gnaser Entdeckung der Saison.

Elias Neubauer (links) ist in Gnas so richtig angekommen
© Purgstaller
Elias Neubauer (links) ist in Gnas so richtig angekommen

Der kleine Dämpfer beim 0:1 in Rohrbach hat der guten Stimmung in Gnas keinen Abbruch getan. „Jeder freut sich auf die nächste Runde und gibt 150 Prozent im Training“, sagt Gnas-Akteur Elias Neubauer. Der 20-Jährige ist mit fünf Saisontoren maßgeblich am Gnaser Erfolgslauf beteiligt. „Ich bin zu meinen Chancen gekommen und habe die Eins-gegen-Eins-Situationen auf das Tor gut ausnutzen können“, sagt Neubauer, der im Sommer richtig durchstartete: „Bei unserem neuen Trainer habe ich nun mehr Verantwortung.“ 2025 kam der Jagerberger von St. Stefan/Rosental und bereut den Schritt keine einzige Minute. „Ich hätte nirgends hingehen können, wo es mir besser gefällt als hier.“ Dass Neubauer erst im zweiten Jahr in Gnas so richtig zündet, hatte mehrere Gründe. „Ich war im Vorjahr beim Bundesheer, deswegen bei weniger Trainings und hatte weniger Spielzeit.“

Neubauer kann offensiv variabel eingesetzt werden, zuletzt spielte er meistens am linken Flügel. Wenn der Installateur nicht gerade für Gnas am Fußballplatz steht, ist er womöglich auf anderen Fußballplätzen der Region zu finden: „Ich gehe gerne meinen Ex-Vereinen zuschauen und bin gerne mit meinen Mitspielern unterwegs.“ Heute (19 Uhr) ist Fürstenfeld in Gnas zu Gast und auch dort ist der Name Elias Neubauer ein Begriff. Jahrelang kickte nämlich Namensvetter Elias Neubauer vom ASK Voitsberg in Fürstenfeld. „Ich bin erst einmal mit ihm verwechselt worden“, sagt der Gnaser Neubauer. Da es aber auch bei Voitsbergs Neubauer in der 2. Liga gut läuft und Neubauer in Gnas für Schlagzeilen sorgt, könnte das in Zukunft bei steigender Bekanntheit noch häufiger passieren.