Suche
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.

Beim KAC steht Regeneration an oberster Stelle

Zwölf Spiele warten im Oktober auf die Rotjacken, die akribisch auf der Suche nach einem neuen Goalie sind. Am Freitag (19.45 Uhr) gastiert der KAC erneut ohne Jan Mursak in Bozen.

Auf Florian Vorauer dürfte in den nächsten Wochen viel Arbeit zukommen
© GEPA
Auf Florian Vorauer dürfte in den nächsten Wochen viel Arbeit zukommen
Herwig Gressel
Redakteur Sport

Nichts hält für immer. Auch die fünf ICE-Liga-Spiele überdauernde Siegesserie des KAC fand im Heimspiel gegen Liganeuling Milano ihr Ende – und das bei 64 Schüssen aufs gegnerische Tor. „Das ist Eishockey. Wir haben viel mehr Torchancen als in anderen Spielen zuvor gehabt, aber einfach nicht die Tore gemacht. Dennoch haben wir über 60 Minuten nicht schlecht gespielt“, resümiert Kirk Furey, der mit dem Saisonstart dennoch zufrieden ist, vor allem im Hinblick auf die nächsten vier kräfteraubenden Wochen.

Denn auf die Rotjacken warten im Oktober nicht weniger als zwölf Spiele, inklusive zwei CHL-Partien. „Seitdem ich in Klagenfurt bin, habe ich noch nie einen derartig engen Spielplan erlebt. Man kommt quasi gar nicht mehr zum Trainieren, muss in erster Linie auf eine perfekte Regeneration achten und darauf, dass sich keine weiteren Spieler verletzen. Daher sind die bisher eingefahrenen Punkte auch extrem wichtig und geben uns zumindest einen kleinen Polster bis zum International Break Anfang November“, weiß der Trainer.

In puncto Verletzungen müssen die Rotjacken ohnehin bereits etliche Spieler vorgeben, auch Jan Mursak (erkrankt) wird erst nächste Woche wieder zurück auf dem Eis erwartet. Am schwersten zu verkraften wird, besonders in den nächsten Wochen, der Ausfall von Sebastian Dahm sein. Daher ist man auch auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz. Wann dieser kommen soll? „Am besten so schnell wie möglich, dennoch werden wir nichts überstürzen“, erklärt Furey, der Florian Vorauer nur ungern alle zwölf Spiele zumuten will. Sollte in den nächsten ein bis zwei Wochen kein Ersatz gefunden werden, sei es auch denkbar, Patrick Müller (AlpsHL) ein Liga-Debüt zu ermöglichen und den einen oder anderen Start zu geben. „Wir spielen derzeit verschiedene Szenarien durch, wollen aber dennoch nicht zu weit in die Zukunft blicken“, so der Kanadier weiter.

Am Freitag geht es für die Rotjacken zunächst einmal nach Südtirol. Der HC Bozen kann ebenfalls einen gelungenen Saisonstart vorweisen, hat vier seiner bisherigen fünf Partien für sich entscheiden können und liegt in der Tabelle nur zwei Punkte hinter dem KAC. „Sie sind eine erfahrene und sehr physisch spielende Mannschaft. Da erwartet uns wieder einmal ein Top-Team, das vor allem vor eigenem Publikum sehr schwer zu schlagen ist. Wir müssen geduldig bleiben und diesmal unsere Chancen wieder besser nützen“, weiß Furey.