110 Einsatzkräfte der Feuerwehr übten den Ernstfall im Gestüt Piber
Angenommen wurde ein Kaminbrand mit Brandausbreitung mit mehreren vermissten Personen. Kulisse der Übung war das Schloss des Lipizzanergestüts.

In spektakulärer Kulisse fand die diesjährige Übung des Feuerwehrabschnitts 1 vor kurzem statt: 110 Feuerwehreinsatzkräfte der Feuerwehren Piber, Köflach, Rosental, Maria Lankowitz, Kemetberg, Salla, Graden, Bärnbach und der Betriebsfeuerwehr Stoelzle Oberglas übten im Lipizzanergestüt Piber den Ernstfall.
Das Szenario: Ein Kaminbrand breitete sich bei Eintreffen der alarmierten Feuerwehren Piber und Köflach bereits auf Teile des Schlosses aus. Deshalb alarmierten die Einsatzkräfte die Floriani der übrigen Wehren nach. „Aufgrund der Größe und Komplexität des Übungsszenarios wurde die Einsatzstelle in drei Einsatzabschnitte gegliedert und jeweils ein Einsatzabschnittsleiter eingesetzt“, berichtet OLM Dominik Kinzer von der FF Maria Lankowitz. Unterstützung wurde außerdem von der Feuerwehr Mooskirchen mit einem Einsatzleitfahrzeug und von einem Drohnenteam des Bereichs Voitsberg, das Lagebilder aus der Luft lieferte, angefordert.

Auch Vermisste waren Teil der Übung
Weil sich in dem angenommenen Szenario noch neun vermisste Personen im Schloss befanden, rückten neun Atemschutztrupps zur Personenrettung und Brandbekämpfung aus. In die Rollen der Vermissten schlüpften Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Roten Kreuzes Voitsberg-Köflach. „Parallel zu den Rettungsmaßnahmen wurde vom nahe gelegenen Löschteich eine Zubringerleitung zur Löschwasserversorgung aufgebaut“, so Kinzer.
Unter den Schaulustigen, die die Übung beobachteten, waren auch einige Ehrengäste, darunter Bereichsfeuerwehrkommandantstellvertreter BR Josef Pirstinger, der Köflacher FF-Kommandant ABI Markus Murgg, der Bärnbacher FF-Kommandant ABI Bernhard Haller, Köflachs Bürgermeister Helmut Linhart und sein Vize Heimo Ortner.
Im Anschluss an die Nachbesprechung lud HBI Andreas Sorger, Kommandant der FF Piber, die Übungsteilnehmer noch ins Rüsthaus Piber ein.