18-jährige Eberndorferin erhielt hohe Auszeichnung
Julia Wernig untersuchte in ihrer Arbeit „Mit Feuer und Geist. Die Firmung als Sakrament der Initiation“ die Wirkung der Firmung auf junge Menschen.

Julia Wernig aus Eberndorf/Dobrla vas, Absolventin des Alpen-Adria Gymnasiums, wurde für ihre Abschlussarbeit über das Sakrament der Firmung vom Schulamt der Diözese Gurk ausgezeichnet.
Was bewirkt die Firmung bei jungen Menschen? Dieser Frage ist die 18-Jährige in ihrer Abschlussarbeit „Mit Feuer und Geist. Die Firmung als Sakrament der Initiation“ nachgegangen und wurde dafür mit dem Olaf-Colerus-Geldern-Preis ausgezeichnet. Die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung wird vom Schulamt der Diözese Gurk für hervorragende Abschluss- und Diplomarbeiten vergeben.

Für ihre 50-seitige Arbeit führte Wernig auch Interviews und beschäftigte sich besonders mit der Bedeutung des Heiligen Geistes. „Den Heiligen Geist zu verstehen, fällt den meisten Jugendlichen schwer“, sagt die junge Eberndorferin, die seit vier Jahren als Firmbegleiterin tätig ist und ihren katholischen Glauben aktiv lebt. „Ich habe viel Zeit und Arbeit investiert. Mit der Auszeichnung habe ich aber überhaupt nicht gerechnet und war sehr überrascht und erfreut“, erzählt Wernig. Betreut wurde die Arbeit von Fachinspektor Thomas Unterguggenberger.
Die feierliche Preisverleihung fand im Bischofshaus in Klagenfurt statt. Mit dabei waren neben Julia Wernig und ihrer Familie auch die Direktorin des Bundesschulclusters Völkermarkt, Elvira Steindorfer. Für die junge Preisträgerin geht es nun in Graz weiter: Seit kurzem studiert sie Rechtswissenschaften (Jus). „Es wird immer schwieriger, religiöse Inhalte an junge Menschen zu vermitteln“, sagt Wernig. Gerade deshalb sei es spannend, zu erforschen, was die Firmung im Leben junger Menschen tatsächlich bewegt.