Das ist Drew Barrymores „schlimmster Albtraum“ bei der Kindeserziehung
Drew Barrymore geriet als gefeierter Kinderstar auf die schiefe Bahn. Diese Erfahrung prägt sie bis heute – vor allem im Umgang mit ihren eigenen Kindern.
Drew Barrymore wurde in eine wahre Schauspielerdynastie hineingeboren. Dementsprechend vorgezeichnet war der Weg der heute 51-Jährigen. Ein Weg, der die US-Amerikanerin auch früh in persönliche Abgründe geführt hat. Das will sie ihren eigenen Kindern, Frankie (12) und Olive (14), ersparen, wie Barrymore in ihrer eigenen Talkshow im Gespräch mit der klinischen Psychologin und Pionierin der Conscious-Parenting-Bewegung Shefali Tsabary erklärt.
Das allgemeine Problem, das sie beobachte, sei: „Dass die Kinder - sowohl Buben als auch Mädchen - viel zu früh zu viel bekommen.“ Damit würden bei ihr Erinnerungen an ihren „persönlichen Niedergang“ in frühen Jahren geweckt werden, „als mir als Kind einfach zu viele Privilegien, zu viel Freiheit und zu viel Zugang gewährt wurden, obwohl ich noch zu jung dafür war und nicht wusste, wie ich damit umgehen sollte“.
Barrymore sorgte früh in ihrem Leben bzw. ihrer Karriere für Exzesse. Ihren ersten Rausch hatte sie mit neun Jahren, mit zehn rauchte sie ihren ersten Joint und als Zwölfjährige nahm sie erstmals Kokain. In ihren Teenager-Jahren schaffte sie es jedoch, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und erneut als Schauspielerin durchzustarten.
Barrymore will eigene Erfahrungen hinter sich lassen
Während für sie selbst verbotene Substanzen eine verlockende Versuchung darstellten, ist es heutzutage auch die digitale Welt, die junge Menschen oft zu früh verführt und ihr Leben negativ beeinflusst. Barrymore kreidet den Tech-Unternehmen an, dass sie die Verantwortung von sich schieben würden.
„Ich habe das Gefühl, diese Unternehmen vermitteln: ‚Du als Elternteil kannst mit deinem Kind reden.‘ Ich denke mir dann: ‚Das ist mein schlimmster Albtraum. Wie schaffe ich es, meine eigenen Erfahrungen hinter mir zu lassen, damit ich mich kompetenter fühle und mich selbst auch besser präsentieren kann?‘“, fragt Barrymore ihren Gast. Die Psychologin gab ihr den Rat, die Technologie nicht als Feind zu sehen und sie einfach zu verbieten, sondern mit seinem Kind eine tiefe Bindung aufzubauen und einen „safe space“ zu schaffen, damit das Kind bei Problemen nicht zum KI-Chatbot geht, sondern zum eigenen Elternteil.
Trotz der mitunter auch unschönen Erfahrungen ihrer eigenen Mutter wollen sowohl Frankie als auch Olive übrigens in ihre Fußstapfen treten, wie Barrymore 2024 in einem großen „People“-Interview erzählte. „Meine Kinder fragen mich ständig“, antwortet die Schauspielerin auf die Frage, was denn wäre, wenn ihre Kinder ins Familien-Business einsteigen wollten. „Sie würden liebend gerne in Filmen mitspielen, in den sozialen Medien präsent sein oder singen, und ich sage immer nur: „Schulaufführungen, Theatercamp, alles [ja]. Aber [nein dazu], in der Öffentlichkeit zu stehen, bis …“ Eine genaue Zahl habe Barrymore für ihren Nachwuchs dann keine parat. Es werde eher ein Gefühl sein, wann sie bereit dazu sind. „Dann würde ich sie voll und ganz unterstützen.“
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