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Wie wichtig ist das internationale Ranking für steirische Unis?

Die MedUni Graz platziert sich österreichweit auf Platz drei. Auch die TU Graz, die Uni Graz und die MontanUni Leoben schaffen es unter die Top 1000.

Das Bild zeigt die MedUni Graz
© KLZ/Jürgen Fuchs
Die MedUni hat in der Steiermark die Nase vorne
Marie Miedl-Rissner
Redakteurin Bundesland Steiermark

Die MedUni Graz sichert sich österreichweit einen Stockerlplatz. Das zeigt das neu veröffentlichte THE-Uni-Ranking. Lediglich die Uni Wien und die MedUni Wien reihen sich in Österreich höher ein. Die MedUni Graz schafft es auf Platz 221 und ist damit die beste steirische Universität. „Die Platzierung im THE World University Ranking ist für die MedUni Graz ein wichtiges Zeichen internationaler Sichtbarkeit und zeigt, dass unsere Leistungen in Forschung, Lehre, Wissenstransfer und Internationalisierung auch im globalen Vergleich deutlich wahrgenommen werden“, heißt es vonseiten der MedUni Graz. Man sehe das Ranking als eine Stärkung im internationalen Wettbewerb und einen Ansporn, besser und sichtbarer zu werden.

Neben der MedUni Graz finden sich mit der TU Graz, der Uni Graz und der Montanuniversität Leoben noch drei weitere steirische Universitäten in dem Ranking. Die österreichischen Universitäten befinden sich nach wie vor in einem Aufwertstrend. Damit wird man auch dem Anspruch der Forschungsstrategie der Regierung gerecht, die bis 2030 vorsieht, dass sich zwei österreichische Universitäten unter den Top 100 befinden. Das aktuelle THE-Ranking ist aber nicht das einzige internationale Uni-Ranking. Damit stellt sich auch die Frage: Wie wichtig ist ein solches Ranking für die steirischen Universitäten?

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TU macht großen Sprung nach vorne

In der Steiermark hat vor allem die TU Graz einen großen Sprung nach vorne gemacht. Vom Ranking-Bereich 601 bis 800 in den von 401 bis 450. „Der deutliche Sprung im Ranking ist das Ergebnis unserer strategischen Ausrichtung von Forschung und Lehre an der TU Graz und gibt uns Rückenwind im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe“, heißt es vonseiten der TU Graz.

Die Universität Graz bleibt relativ konstant im Bereich der Plätze 501 bis 550. „Wie sehr sich Investitionen in exzellente Forschung und ausgezeichnete Lehre auszahlen, zeigen vor allem internationale Hochschulrankings“, sagt Uni Graz Rektor Riedler. Die Uni Graz fokussiere sich vor allem auf das Leiden-Ranking, sowie das Shanghai-Ranking in dem man sich um 120 Plätze verbessern konnte aber auch auf das nun veröffentlichte THE-Ranking. Da nur ein geringer Anteil der Universitäten weltweit es überhaupt in das Ranking schaffe, sehe man es als positiv an, die Platzierung halten zu können.

Ebenfalls Teil des Rankings ist die Montanuniversität Leoben. Diese findet sich ebenfalls unverändert im Bereich der Plätze 801 bis 1000. „Die Platzierung bestätigt die internationale Sichtbarkeit der Montanuniversität Leoben als spezialisierte Forschungsuniversität“, sagt Rektor Peter Moser. Wesentlich dafür sei auch die starke internationale Vernetzung.

Finanzierung als Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit

Etwas, bei dem sich sowohl die TU Graz als auch die Uni Graz einig sind: Um den positiven Trend fortzusetzen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit halten zu können, brauche es eine ausreichende Finanzierung für die Universitäten und damit auch ein Bekenntnis der Bundesregierung zu den Universitäten.