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In einfacher Sprache: Heuer gibt es mehr Fälle von FSME als im Jahr 2025

Im Jahr 2025 gab es in ganz Österreich 132 Fälle von FSME. Heuer haben sich schon 155 Menschen mit FSME angesteckt.

© APA / Dpa/Patrick Pleul
Übersetzer: Oliver Kascelan

Heuer gab es schon mehr FSME-Erkrankungen als im Jahr 2025.

FSME ist die Abkürzung für Frühsommer-Meningo-Enzephalitis.

FSME wird durch einen Stich von einer Zecke auf den Menschen übertragen.

Heuer wurden schon 155 FSME-Fälle gemeldet.

Im Jahr 2025 gab es 132 FSME-Fälle.

Das sagte der Verband der Impfstoff-Hersteller am Montag, dem 21.9.2026.

Die Abkürzung für den Verband der Impfstoff-Hersteller ist ÖVIH.

Der ÖVIH hat die Daten vom Zentrum für Virologie der Medizinischen Universität Wien.

Zecken gibt es nicht nur im Sommer, sondern auch im Herbst.

Deshalb sollten Sie überprüfen, ob Ihre Impfung noch wirkt.

Lassen Sie sich am besten vor der nächsten Zecken-Zeit gegen FSME impfen.

In ganz Österreich kann man sich leicht mit FSME anstecken.

Österreich gehört zu den Ländern, in denen FSME am häufigsten ist.

Heuer gab es in Oberösterreich die meisten Ansteckungen mit FSME.

In Oberösterreich hat es bis jetzt 65 Fälle gegeben.

In Tirol hat es bis jetzt 28 Fälle gegeben.

In Salzburg hat es bis jetzt 19 Fälle gegeben.

In der Steiermark hat es bis jetzt 13 Fälle gegeben.

In Kärnten hat es bis jetzt 11 Fälle gegeben.

In Vorarlberg hat es bis jetzt 2 Fälle gegeben.

Im Burgenland hat es bis jetzt 1 Fall gegeben.

FSME kann gefährlich sein

Wie viele Menschen sich mit FSME anstecken, ändert sich jedes Jahr.

In den letzten Jahren mussten immer mehr Menschen mit FSME im Kranken-Haus behandelt werden.

Es gibt aber keine richtige Behandlung gegen FSME.

In Österreich haben sich lange Zeit nur wenige Menschen mit FSME angesteckt.

Das liegt daran, dass sehr viele Menschen gegen FSME geimpft waren.

Das sagt der ÖVIH.

Es gibt aber immer weniger Menschen, die sich gegen FSME impfen lassen.

Und es gibt immer weniger Menschen, die ihre Impfung auffrischen lassen.

Zecken-Impfung

Alle Menschen in Österreich sollen sich gegen FSME impfen lassen.

Damit die Impfung wirkt, muss man sich am Anfang 3 Mal impfen lassen.

Danach muss man die Impfung nach 3 Jahren das 1. Mal auffrischen.

Kinder können nach dem 1. Geburtstag gegen FSME geimpft werden.

Erwachsene sollten alle 5 Jahre ihre FSME-Impfung auffrischen.

Ab 60 Jahren sollte man die Impfung alle 3 Jahre auffrischen.

Man sollte sich am besten vor der warmen Zeit impfen lassen.

Also im Jänner oder im Februar.

Das sagt das Nationale Impf-Gremium.

Die Abkürzung für das Nationale Impf-Gremium ist NIG.

Nach einem Zecken-Stich dauert es 3 bis 28 Tage, bis FSME ausbricht.

Meistens sind es ungefähr 8 Tage.

Die Anzeichen für FSME sind Fieber und die Anzeichen von einer Grippe.

Danach geht es der Person für ungefähr 1 Woche besser.

Danach gibt es eine 2. Erkrankung.

Die Anzeichen der 2. Erkrankung sind Kopf-Schmerzen, Schwindel, Konzentrations-Probleme und Geh-Störungen.

Bei 1 von 3 Erkrankungen kommen Lähmungen an den Armen, Beinen oder im Gesicht vor.

Manche Menschen sterben an FSME.

Hier geht´s zum Originalbericht: