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Sie tauchten in die Gewässerlebensräume von Deutschlandsberg ein

Der Naturpark Südsteiermark, das Biotopverbund-Management Südweststeiermark und Bezirksjägermeister Wolfgang Neubauer luden zur Erkundungstour.

Die Teilnehmer waren etwa beim Stullneggbach, wo eine etwa für Fische unüberwindbare Sohlstufe renaturiert worden war
© Rmsw KS
Die Teilnehmer waren etwa beim Stullneggbach, wo eine etwa für Fische unüberwindbare Sohlstufe renaturiert worden war

In Deutschlandsberg wurde zum „Grünen Tisch“ geladen. Hinter dem Vernetzungsformat stecken Bezirksjägermeister Wolfgang Neubauer, der Naturpark Südsteiermark und das Biotopverbund-Management Südweststeiermark. Vertreter aus Jagd, Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz, Gewässerbewirtschaftung und Landesverwaltung tauschen sich in diesem Rahmen regelmäßig über eine naturverträgliche Nutzung der Kulturlandschaft aus.

Dieses Mal stand das Treffen im Zeichen regionaler Fließgewässer und deren Bewirtschaftung mit ökologischem Mehrwert. Mit Fachexperte Günter Parthl nahmen die Teilnehmer die technische Fischaufstieghilfe eines Kraftwerks an der Schwarzen Sulm und die renaturierte Sohlstufe am Stullneggbach unter die Lupe. Die Durchgängigkeit von Fließgewässern sei wichtig, da so die Fortbewegung von Lebewesen ermöglicht wird, die an Wasserlebensräume gebunden sind, wie der Experte erklärte. Während der Exkursion tauschte sich die Gruppe über Möglichkeiten zur Verbesserung von Gewässerlebensräumen aus.

Mitmachen beim Biotopverbund

Bei Interesse an biodiversitäts- und biotopverbund-fördernden Maßnahmen für eigene land- und forstwirtschaftliche Flächen, das eigene Unternehmen oder für die Gemeinde kann man sich beim Naturpark Südsteiermark oder dem Biotopverbund-Management melden.