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Leben für die Seelsorge: Kreuzschwester aus St. Andrä verstorben

Die gebürtige Lavanttalerin Hildegard Meyer trat mit 24 Jahren bei den Kreuzschwestern in Graz ein. Kürzlich verstarb sie 98-jährig.

Kürzlich im 99. Lebensjahr verstorben: Schwester Maria Franziska (getauft Hildegard) Meyer
© Kreuzschwestern
Kürzlich im 99. Lebensjahr verstorben: Schwester Maria Franziska (getauft Hildegard) Meyer

Vor Kurzem verstarb Schwester Maria Franziska Meyer von den Kreuzschwestern im Alter von 98 Jahren. Die gebürtige St. Andräerin, die auf den Namen Hildegard getauft wurde, trat mit 24 Jahren bei den Kreuzschwestern in Graz ein. Ihre Ordensausbildung absolvierte sie im Mutterhaus in Ingenbohl in der Schweiz.

Ihr erster Einsatz führte sie ins Sanatorium Klagenfurt, später betreute sie Krankenpflegevorschülerinnen der Theresienschwestern in Graz. 1961 schloss sie selbst die Ausbildung an der Allgemeinen Krankenpflegeschule des Landes Steiermark ab. Acht Jahre lang war sie anschließend als Postulatsleiterin im Provinzhaus Graz tätig und begleitete junge Frauen in ihrer Berufsvorbereitung.

1972 wagte sie gemeinsam mit einer zweiten Schwester ein damals ungewöhnliches Projekt: Auf Initiative von Bischof Johann Weber und Generalvikar Leopold Städtler übernahmen die beiden Schwestern die Seelsorgearbeit in Pfarren, in denen kein Priester vor Ort war. Auf ein Jahr des Aufbaus folgten 21 Jahre Pfarrarbeit an verschiedenen Orten.

Weitere Stationen ihres Lebens waren Graz, Feldkirchen in Kärnten und Rein. Ihre letzten beiden Lebensjahre verbrachte sie in der Grazer Gemeinschaft St. Theresia. Auch im Rollstuhl verfolgte sie interessiert das Tagesgeschehen.