35 Jahre „Guster Bau und Holz“ in St. Georgen am Kreischberg
Vor 35 Jahren gründete Gottfried Guster den Betrieb „Guster Bau und Holz“, der aktuell rund 25 Mitarbeiter beschäftigt und seit jeher auf Lehrlingsausbildung gesetzt hat.

Die Leidenschaft von Gottfried Guster ist spürbar: „Ich arbeite wahnsinnig gerne!“, sagt der Mann, der vor 35 Jahren „Guster Bau & Holz“ gegründet hat. Ein Unternehmen, das sich mit unterschiedlichen Bauvorhaben beschäftigt – von Holzbau über Massivbau bis hin zu Kraftwerksbau. Auch als Generalunternehmer ist man tätig.
Rund 25 Mitarbeiter sind in dem Betrieb in St. Georgen am Kreischberg beschäftigt, in dem seit jeher die Lehrlingsausbildung eine wichtige Rolle gespielt hat. Gottfried Guster selbst war an der Berufsschule Murau als Lehrer im Einsatz. „Das habe ich bis zum Vorjahr ebenfalls 33 Jahre gemacht“, lacht der verheiratete Vater eines Sohnes.
Krise und Tourismus
Es ist kein Geheimnis, aktuell befindet sich die Baubranche in einer Krise. „Wir sind zum Glück nicht davon betroffen.“ Das liege unter anderem daran, dass man vom Tourismus in der Region profitiere. So war das Unternehmen etwa am Bau von Chalets beteiligt oder im Vorjahr an der Errichtung des Zentralgebäudes der Kornockbahn auf der Turrach.
Der leidenschaftliche Unternehmer spricht auch die Emotionen an, die mit dem Bau verbunden sind. Vor allem im privaten Bereich bei der Errichtung der eigenen vier Wände oder beim Umbau des elterlichen oder großelterlichen Hauses. „Das begleitet man besonders gerne“, so der 65-Jährige, der seinen Betrieb eines Tages an Sohn Gregor übergeben wird. Umgesetzt werden Projekte im In- und Ausland. Vieles würde sich durch Mundpropaganda ergeben. Sein „Steckenpferd“ ist die Wasserkraft, wie Guster verrät. Und wenn er noch einmal jung wäre, würde er Tiefbau studieren. „Tunnelbau finde ich absolut faszinierend.“
Handwerk und Vertrauen
„Handwerk lebt von Vertrauen – über Generationen hinweg. Das beweist Holzbaumeister Gottfried Guster, der heuer sein 35-jähriges Betriebsjubiläum feiert“, so Landesinnungsmeister Reinhard Hansmann anlässlich einer Ehrung von Jubiläumsbetrieben.