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Tieflader samt Ladung kippte auf B54 bei Penzendorf um

Drei Stunden lang waren die Feuerwehren Penzendorf und Hartberg am Samstag damit beschäftigt, einen umgekippten Tieflader zu bergen. Der Lkw-Lenker blieb unverletzt, B54 war drei Stunden gesperrt.

Der Tieflader kippte samt seiner Ladung auf der B54 um
© FF Penzendorf
Der Tieflader kippte samt seiner Ladung auf der B54 um

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Penzendorf waren am Samstag gerade mitten in den Aufbauarbeiten für das Fest „Sturm & Jause“, als sie diese wegen eines Sirenenalarms der Landesleitzentrale unterbrechen und zu einem Verkehrsunfall mit einem Lkw auf der B54 ausrücken mussten.

Laut Alarmmeldung war ein Lkw-Anhänger samt Ladung umgekippt. Als die Feuerwehrleute am Unfallort eintrafen, stellte sich heraus, dass ein Lkw mit Tieflader von der Straße abgekommen und der Tieflader samt Ladung dadurch umgekippt war.

Der Lkw-Lenker blieb bei dem Unfall unverletzt. Nachdem Einsatzleiter Marco Korherr die Lage erkundet und eingeschätzt hatte, wurde das schwere Rüstfahrzeug der Feuerwehr Hartberg nachalarmiert.

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Klicken Sie sich durch die Fotos von dem Einsatz auf der B54 bei Penzendorf!
Klicken Sie sich durch die Fotos von dem Einsatz auf der B54 bei Penzendorf! © FF Penzendorf

Bei der Aufnahme des Unfalls überprüfte die Autobahnpolizei unter anderem die ordnungsgemäße Ladungssicherung des Schwerfahrzeuges. Danach konnte der Tieflader für die Bergung freigegeben werden. Mithilfe von zwei Seilwinden wurde bei der Bergung des Fahrzeugs zunächst der Tieflader wieder aufgestellt.

Anschließend wurde der Hubsteiger unter Einsatz beider Seilwinden aufgerichtet. Für die Verladung des Hubsteigers auf den Tieflader wurde ein externes Kranfahrzeug angefordert. Dieses hob den Hubsteiger an und setzte ihn anschließend auf dem Tieflader ab.

Bundesstraße war vollständig gesperrt

Währenddessen kümmerte sich die Straßenmeisterei Hartberg um die Reinigung der Bundesstraße. Das war dringend erforderlich, weil Betriebsmittel ausgelaufen und die Straße außerdem mit Erde stark verschmutzt war. Während der gesamten Bergungsarbeiten war die Bundesstraße vollständig gesperrt. Eine Umleitung über Neudörfl wurde eingerichtet.

Nach drei Stunden war der Einsatz der Feuerwehren und der übrigen Einsatzorganisationen abgeschlossen. Danach waren die Kameradinnen und Kameraden wieder einsatzbereit und schlossen die Aufbauarbeiten für „Sturm & Jause“ ab.