Fünf Menschen ertrinken in kroatisch-slowenischem Grenzfluss
Das Unglück ereignete sich Freitagnachmittag im Fluss Kupa. Die Behörden gehen derzeit davon aus, dass es sich bei den Opfern um Migranten handelt.

Beim Versuch, den Grenzfluss Kupa zwischen Kroatien und Slowenien zu überqueren, sind am Freitagnachmittag fünf Menschen ertrunken. Das berichten am Abend mehrere kroatische Medien. Fünf weitere Personen konnten von der Polizei und Helfern gerettet werden.
Das Unglück ereignete sich im Grenzgebiet nahe Severin na Kupi. Wie die kroatische Polizei mitteilte, ging gegen 15.30 Uhr bei der Polizeistation Vrbovsko die Meldung ein, dass sich mehrere Personen – vermutlich Migranten – in der Kupa befinden sollen. Ein Polizeibeamter sprang in den Fluss. Gemeinsam mit einem Kollegen und mit Unterstützung von Anrainern gelang es, fünf ausländische Staatsangehörige aus dem Wasser zu ziehen und ans Ufer zu bringen.
20-köpfige Gruppe
Nach den bisherigen Ermittlungen gehörten rund 20 Menschen zu der Gruppe. 14 von ihnen schafften es, den Fluss zu überqueren und gelangten auf slowenisches Staatsgebiet. Fünf Menschen wurden gerettet, fünf weitere kamen im Fluss ums Leben.
Die kroatische Polizei hat Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Dabei sollen die genauen Umstände des Unglücks und die Identität der Betroffenen geklärt werden. Polizisten suchen gemeinsam mit später hinzugekommenen Feuerwehrkräften weiterhin das Gebiet entlang der Kupa ab.