Die BT Füchse gewannen den Handball-Krimi in der Lipizzanerheimat
Die HSG Lipizzanerheimat verlor auch das zweite Steirerderby der Saison mit einem Tor Unterschied: 26:27 gegen die Füchse.
Für die HSG Lipizzanerheimat war es das zweite Steirerderby im zweiten Heimspiel der noch jungen Saison – und zum zweiten Mal war man dem gegnerischen Team um ein Tor unterlegen. Dementsprechend bedrückt war die Stimmung nach dem 26:27 gegen die BT Füchse in der Sporthalle Bärnbach, nachdem sich die Gastgeber an Julian Mitterdorfer die Zähne ausgebissen hatten: Der Füchse-Tormann hielt nicht nur das, was zu halten war, sondern auch mehr – und wurde zum Mann des Spiels gekürt.
Der zuletzt verletzte Tumi Runarsson kehrte in den Rückraum der Weststeirer zurück und bewies prompt seinen Wert für das Team. Die erste Hälfte war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, gegen Ende hin allerdings mit leichten Vorteilen für die Gäste, bei denen vor allem Spielmacher Tilen Kosi und Flügel Thomas Kuhn treffsicher waren.
Einen Vier-Tore-Rückstand konnte die Lipizzanerheimat nach der Pause vorerst noch wettmachen und für eine spannende Schlussphase sorgen. Das ist das, was Kreisläufer Philip Wastl auch positiv stimmt: „Wir haben gut gekämpft, aber es leider nicht über die Bühne gebracht. Aber ich sehe es positiv, dass der Kampfgeist da war. Dass wir wieder mit einem Tor verloren haben, ist bitter, aber wir können die Köpfe jetzt nicht hängen lassen.“ Tilen Kosi war es, der 22 Sekunden vor Schluss mit seinem siebenten Tor des Tages nicht nur sich selbst zum Topscorer, sondern sein Team zu den Siegern machte.
Graz muss Eichberger-Ausfall kompensieren
Am Samstag wird die vierte Runde der höchsten Handball-Liga Österreichs fortgesetzt. Die noch ungeschlagene HSG Graz ist in Linz gefordert (19 Uhr). Die Steirer müssen unter anderem den Ausfall von Torhüter Thomas Eichberger kompensieren.