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Rotes Kreuz Ausseerland trauert um tragisch verunglückten Kollegen

Der Rettungssanitäter kam am Mittwoch bei einem Frontalcrash mit seinem Motorrad in Oberösterreich ums Leben. Er wurde nur 21 Jahre alt.

Der tödliche Unfall ereignete sich am Mittwochvormittag (Symbolbild)
© IMAGO / Fotostand / Gelhot
Der tödliche Unfall ereignete sich am Mittwochvormittag (Symbolbild)

Tiefe Bestürzung beim Roten Kreuz in Bad Aussee nach einem tragischen Verkehrsunfall auf der B 166, der Pass-Gschütt-Straße, der einem der „Ihren“ das Leben kostete. Der Rettungssanitäter der Ortsstelle Ausseerland war am Mittwochvormittag mit seinem Motorrad auf der Landesstraße Richtung Bad Goisern unterwegs gewesen und frontal in einen entgegenkommenden, links abbiegenden Kleintransporter gekracht.

Während der Lenker des Kleintransporters unverletzt blieb, verstarb der Motorradlenker noch an der Unfallstelle. Er wurde nur 21 Jahre alt. Beim Roten Kreuz Ausseerland hatte er ab 2023 seinen Zivildienst, darauf folgte direkt eine berufliche Anstellung. Auch später, nach Beginn eines Lehramtsstudiums, absolvierte er ehrenamtlich Dienste. Diesen Sommer kehrte er als Urlaubsvertretung ins berufliche Team der Ortsstelle zurück.

„Tod reißt großes Loch“

Als lustigen und ruhigen Zeitgenossen, auf den man sich stets, auch im Einsatz, zu 100 Prozent verlassen konnte, beschreiben ihn seine Rotkreuz-Kollegen in einem Social-Media-Posting. „Sein viel zu früher Tod reißt ein großes Loch in unsere Mitte.“ Kommenden Mittwoch wird er in Hallstatt beigesetzt. Einen Tag später hätte er seinen 22. Geburtstag gefeiert.