Beim KSV Triathlon geht es seit Jahren bergauf
Die Zeiten für Sportvereine waren schon einmal einfacher. Umso stolzer blickt man beim Zweigverein der KSV auf seine Mitglieder- und Sponsorenlage.
Leidenschaft, Einsatz und Beharrlichkeit. Diese Fähigkeiten werden nicht nur den Athletinnen und Athleten des KSV-Triathlonteams abverlangt, sondern auch seinen Funktionären.
„Uns gibt es nächstes Jahr 40 Jahre. Es hat sich da viel geändert und wir wollen uns auch in Zukunft weiterentwickeln und immer besser werden“, gibt Obmann Hermann Harrer im Rahmen einer Pressekonferenz zu wissen.
Was sich alles getan hat, ist durchaus beeindruckend. Der Zweigverein der Kapfenberger Sportvereinigung gehört einer Randsportart an, zählt aber mittlerweile stolze 113 Mitglieder. Und die Tendenz ist steigend. „Wir spüren deutlich, dass der Triathlon derzeit boomt. Rund ein Drittel sind mittlerweile Frauen und auch das Durchschnittsalter wird immer jünger“, so Harrer.
Damit das Werkl läuft, braucht es freilich viele Unterstützer. Peter Bacun, stellvertretender Schriftführer, führt aus: „Gerade in den aktuellen Zeiten ist es nicht selbstverständlich, überhaupt Sponsoren zu haben.“ Umso glücklicher ist man, unter anderem mit der Grawe, der Raika Leoben-Bruck oder auch der Pizzeria Trattoria San Marco in Bruck in diesem Bereich gut aufgestellt zu sein.
Nenngelder stark gestiegen
Diese haben es möglich gemacht, die Athletinnen und Athleten mit Trikots auszustatten, freut sich Obmannstellvertreter Mario Friesenbichler. Dieser betont aber auch, dass die finanziellen Hürden im Triathlonsport größer werden. „Die kleinen Bewerbe werden weniger, die großen werden mittlerweile von Eventfirmen organisiert, die ein hohes Nenngeld verlangen.“ Ein Startplatz koste da schnell mehrere hundert Euro.
So bemühe sich das TriTeam der KSV seinen Mitgliedern rundherum etwas zu bieten, wie etwa den frühmorgendlichen Zugang zum Kapfenberger Hallenbad samt Trainerin oder die Benützung des Stadions und der dortigen Kraftkammern. „Dafür beneiden uns andere Vereine“, sagt Harrer und bringt auch nochmal die Trikots ins Treffen: „Das macht nicht nur ein gutes, einheitliches Bild bei den Wettkämpfen, sondern stärkt in einer Einzelsportart auch das Gemeinschaftsgefühl.“
Letzteres sei im Vereinsleben nach wie vor das Um und Auf. „Bei uns finden Leistungs-, aber auch Hobbysportler Platz“, so Bacun. So fanden auch Kapfenbergs Bürgermeister Matthäus Bachernegg, ASKÖ Steiermark Geschäftsführer Stefan Schuh, sowie KSV-Obmann Franz Trieb bei der Pressekonferenz ausschließlich lobende Worte für das TriTeam, ihr Engagement und ihre sportlichen Leistungen.