IKG kritisiert Van der Bellen-Mamdani-Treffen
Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) für Salzburg, Steiermark und Kärnten hat mit harscher Kritik auf das Treffen von Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit dem New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani reagiert. Natürlich könne Van der Bellen einen demokratisch gewählten Bürgermeister treffen, so IKG-Präsident Elie Rosen am Freitag in einer Aussendung. Er sieht nach der "Völkermord"-Kritik Van der Bellens an Israel aber eine "verstörende politische Signalwirkung".

Mamdani ist als scharfer Kritiker Israels bekannt, verweigerte wiederholt die klare Anerkennung Israels als jüdischer Staat und bezeichnete Israels Premier Benjamin Netanyahu als "Kriegsverbrecher". Van der Bellen sorgte vor einigen Tagen ebenfalls mit Kritik an Israels Vorgehen im Gazastreifen und im Westjordanland für Aufregung. So sprach er am Rande der UNO-Generaldebatte von "Verletzungen des Völkerrechts" und "Kriegsverbrechen". In Israel sorgte er damit für große Empörung.