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Swarovski und Mateschitz starten wieder inkognito bei Wüsten-Rallye

Mark Mateschitz und Victoria Swarovski starten heute bei der Rallye du Maroc. Wieder inkognito und als Test für den Klassiker Rallye Dakar, über dem allerdings ein Fragezeichen steht.

Victoria Swarovski und Mark Mateschitz alias Vic Flip und Mark Mustermann
© Victoria Swarovski/Facebook
Victoria Swarovski und Mark Mateschitz alias Vic Flip und Mark Mustermann
Gerhard Nöhrer

Ihre Teilnahme letzten Jänner bei der härtesten und gefährlichsten Rallye der Welt hatte für Aufsehen und Schlagzeilen gesorgt. Auch deshalb, weil das österreichische Glamour-Pärchen aus Gründen der Diskretion jeweils ein Pseudonym nutzte und als Mark Mustermann und Vic Flip ins Rennen gegangen war. Der Red Bull-Milliardär und die Kristall-Erbin schlugen sich bei der jedenfalls wacker und kamen unbeschadet ins Ziel.

Jetzt bereiten sich Mark Matetschitz (34) und Victoria Swarovski (33) erneut auf den Wüsten-Klassiker in Saudi-Arabien vor. Und stehen heute in Agadir bei der Rallye Maroc am Start – einem Lauf der FIA World Rallye-Raid Championship, der traditionsgemäß als Probegalopp für die Rallye Dakar gilt. Dabei wird Mateschitz, der in der Teilnehmerliste erneut als Mark Mustermann aufscheint, diesmal mit der Startnummer 234 einen werksseitig betreuten Ford Raptor pilotieren, der ein 400 PS starkes V8-Triebwerk unter der Motorhaube hat.

Swarovski, die zuletzt in der Challenger-Klasse in einem Buggy unterwegs war, steigt mit einem ebenfalls knapp 400 PS starken Toyota Hilux in die Top-Klasse T1 auf und fährt unmittelbar hinter ihrem Lebensgefährten mit der Nummer 256 über die Startrampe. In Marokko ebenso dabei ist übrigens der Salzburger Matthias Walkner, der 2018 die Motorradwertung bei der Rallye Dakar gewann, nach einer schweren Verletzung auf vier Räder wechselte und jetzt einen Can-Am Maverick R steuert. Der neue Eigentümer von KTM Sportcars, der belgische Brauerei-Krösus Gauillaume de Mevius, wirbelt in einem Mini Cooper Works Staub auf.

„Mark Mustermann“ ist mit einem Ford Raptor unterwegs
© Red Bull Media
„Mark Mustermann“ ist mit einem Ford Raptor unterwegs

Rallye Dakar 2027 steht auf der Kippe

Mit Oktober startet gewöhnlich auch der logistische Countdown für die Rallye Dakar 2027, wobei die berühmt-berüchtigte Veranstaltung noch infrage gestellt ist. Wegen der vom Iran unterstützten Angriffe der Huthi-Rebellen auf Saudi-Arabien steht der Offroad-Klassiker aus Sicherheitsgründen jedenfalls auf der Kippe.

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Der Startschuss für die zweiwöchige Wüsten-Odyssee über brutale 8000 Kilometer und 13 Etappen wäre für den 1. Jänner in King Abdullah Economy Center am Roten Meer geplant. Eine Entscheidung seitens der saudischen Organisatoren und der Motorsportbehörde sollte in den nächsten Tagen fallen.

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