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Irans Präsident: USA befinden über Kriegsende ja oder nein

Die USA müssen dem iranischen Präsidenten Masuod Peseschkian zufolge über ein Ende des Krieges mit dem Iran entscheiden. Auf die Frage nach einem möglichen Kriegsende noch in diesem Jahr sagte er in einem Interview des US-Fernsehsenders Fox News: "Es ist Amerika, das entscheiden muss, ob es dies beenden will oder nicht." Pezeshkian erklärte zudem seine grundsätzliche Bereitschaft zur Herausgabe des hochangereicherten Urans im Besitz seines Landes.

Pezeshkian hält sich zur UNO-Vollversammlung in den USA auf
© APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA
Pezeshkian hält sich zur UNO-Vollversammlung in den USA auf

Auf eine entsprechende Frage antwortete er: "Ja, im Rahmen des Völkerrechts, auf der Grundlage des Atomwaffensperrvertrags, werden wir uns an alles halten, wozu wir verpflichtet sind." Der Atomwaffensperrvertrag verbietet die Weiterverbreitung von Nuklearwaffen.

Nach Angaben der Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA) verfügt die Islamische Republik über etwa 440 Kilogramm Uran mit einem Reinheitsgrad von etwa 60 Prozent. Laut IAEA würde die Menge für mehrere Atomwaffen ausreichen, wenn der Reinheitsgrad noch etwas weiter erhöht würde. Die Inspektoren der IAEA haben derzeit keinen Zugang zu den mehr als 20 bekannten Standorten des iranischen Atomprogramms.

Der Frage, warum der Iran überhaupt über hochangereichertes Uran verfüge, wich Pezeshkian aus. "Wir hatten Verhandlungen geführt und waren bereit, das Material in großem Umfang zu verdünnen", sagte er. Dann hätten die USA den Iran angegriffen. Pezeshkian reagierte zudem mit einem Seitenhieb auf US-Präsident Donald Trump auf Fragen nach dem Uran - es sei doch laut der US-Regierung vollständig zerstört worden, sagte er.

Wie mit dem Material verfahren werden soll, wollten die USA und der Iran laut dem vereinbarten Rahmenabkommen eigentlich in weiteren Verhandlungen klären. Doch die Vereinbarung lief ohne Verlängerung aus.