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Sascha Stocker hat die Schulferien dem Fußball gewidmet

Sascha Stocker übernahm im Sommer als Trainer in St. Anna und darf sich über einen gelungenen Start freuen.

St. Anna-Trainer Sascha Stocker
© Purg
St. Anna-Trainer Sascha Stocker

Nach sieben Runden findet sich Absteiger St. Anna trotz eines Kaderumbruchs im Spitzenfeld der Landesliga wieder. „Damit war nicht zu rechnen, die Mannschaft hat sehr schnell als Team agiert“, sagt Trainer Sascha Stocker und fügt hinzu: „Es ist noch nicht einmal ein Viertel der Meisterschaft absolviert, unser vorrangiges Ziel ist, die Klasse zu halten.“

Stocker ist bekannt für seine akribische Arbeit und war auch schon in der 2. Liga tätig. „Ich bereite das Training im Hinblick auf den Gegner am Wochenende vor. Am Donnerstag gibt es dann den Matchplan“, sagt Stocker und erklärt, was dieser beinhaltet: „Szenen vom Gegner, wo wir Räume im Ballbesitz bekommen, wo wir sie anpressen. Und ein großer Fokus liegt auf den Standards.“ Eine Herangehensweise, die Erfolg brachte. „Oft haben diese Dinge die Spiele zu unseren Gunsten entschieden. Es steht und fällt mit der Ausführung der Mannschaft“, sagt Stocker. Im Schnitt fließen wöchentlich rund acht Stunden in die Analyse und Erstellung des Matchplans, zwei weitere Stunden rechnet Stocker für die Trainingswochenplanung ein. Hinzu kommen die Einheiten am Platz. „Ich bin Lehrer und da haben die Sommerferien gut gepasst, dass ich hier neu war. Da habe ich viel investieren können. Jetzt, wo die Schule wieder angefangen hat, habe ich reduzieren müssen.“

Heute um (19 Uhr) wird St. Anna wieder einen eigenen Matchplan mit auf den Weg bekommen haben, wenn Bad Waltersdorf zu Gast ist. Stocker warnt: „Sie sind sehr gut im Umschaltspiel.“