Einmal geht es Jan Meimer noch an
Fürstenfeld empfängt am Samstag (16 Uhr) den Lokalrivalen aus Ilz.

Gerne hätte Jan Meimer seinen Fürstenfeldern gegen Ex-Verein Ilz geholfen (Samstag, 16 Uhr). Und der Mannschaft um Trainer Thomas Kaiser hätte die Scorer-Qualität des großgewachsenen Offensivspielers auch durchaus gutgetan. Aber ausgerechnet im Steirer-Cup gegen Ilz hat sich Meimer den zweiten Kreuzbandriss seiner Karriere zugezogen. „Ich habe einen hohen Ball aus der Luft angenommen, bin mit dem linken Fuß gelandet und weggeknickt.“ Einfach Pech. „Das hat auch der Arzt gesagt. Es besteht kein Zusammenhang mit meiner ersten Kreuzbandverletzung.“ Eineinhalb Jahre ist es her, dass sich Meimer gegen die Hartberg Amateure ebenfalls am linken Knie schwer verletzt hat. „Zu früh habe ich nicht gestartet, ich bin in der Rückrunde schon mit Kurzeinsätzen zurückgekommen und jetzt hat sich alles angefühlt wie früher“, sagt der Mittelfeldspieler.
In der ersten und zweiten Runde hat Meimer sogar getroffen – es hat aber nur zu Unentschieden gegen Schladming und Bad Waltersdorf gereicht. „Grundsätzlich spielen wir nicht schlecht. Aber wir gehen ganz selten in Führung, erzielen oft zwar noch den Ausgleich, verabsäumen es dann aber, das Spiel noch zu drehen“, sagt Meimer, der Anfang Oktober operiert wird und schon jetzt viel Zeit in Physiotherapie und Training investiert. „Ich bin jede freie Minute im Fitnessstudio, um vor der Operation so wenig Muskulatur wie möglich zu verlieren.“ Auf die Reha, die nach der Operation am Weg zurück folgt, freut sich Meimer nicht. „Aber einmal gehe ich es noch an. Ich will wieder Fußball spielen.“ Über Ilz hat Meimer eine hohe Meinung: „Sie haben mit Christian Scheer einen super Trainer, den ich sehr schätze. Das ist eine souveräne Mannschaft mit sehr großer Offensivqualität. Sie verfügen in jeder Reihe über einen überragenden Spieler.“