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Fußball verbindet Mama und Sohn Pletz

Judenburg-Obfrau Birgit Pletz begrüßt Sohn Matteo als Neuzugang.

Matteo Pletz (rechts) spielt bei Bruck
© Purgstaller
Matteo Pletz (rechts) spielt bei Bruck

Der Saisonstart verlief für Judenburg noch nicht nach Wunsch, am Sonntag (15 Uhr) gibt es aber zuhause im Derby gegen Tabellenführer St. Lorenzen/Kn. die Möglichkeit einen positiven Trend einzuläuten. „Wir haben 14 neue Spieler und daher keine eingespielte Mannschaft. Es war klar, dass wir nicht alles gewinnen. Aber wir werden von Spiel zu Spiel stärker“, sagt Obfrau Birgit Pletz. Zuletzt blieb man gegen zwei Titelanwärter ungeschlagen. „Angst, Unsicherheit, Unkonzentriertheit“, nennt Pletz als Gründe.

Seit mittlerweile acht Jahren ist Pletz als Obfrau an der Spitze des Vereins und darf nun auch wieder ihrem Sohn Matteo zuschauen. Dieser kehrte nach Stationen in der Hartberg Akademie und bei Bruck nach Judenburg zurück. „Er hat die Handelsschule absolviert und leistet jetzt seinen Zivildienst in Fohnsdorf. Fußball ist immer recht und schön, aber die Arbeit geht vor“, sagt Mama Birgit Pletz, die über Sohn Matteo überhaupt erst zum Fußball kam. „Er hat mit viereinhalb angefangen zu spielen und ich war nur Fußballmama. Die Intention Obfrau zu werden war bei mir zuerst nicht da, ich hatte keinen Plan. Aber ich habe mich dann reingekämpft und es hat mir gleich Spaß gemacht“, sagt Pletz.

Für das gesamte Murtal hat Pletz eine Fußball-Vision: „Ein Murtaler Verein gehört in die Landesliga. Aber wir nehmen uns gegenseitig die Spieler weg, pushen die Preise und machen uns kaputt. Das finde ich schade in der Region, wir sollten näher zusammenrücken.“ Auch einem Projekt einer Murtaler Fusionsmannschaft im Herrenbereich würde Pletz offen gegenüber stehen.