AUA-Maschine knallt mit Heck auf Landebahn in London-Heathrow
Die Maschine wurde dabei stark beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Großen Schaden verursachte ein sogenannter Tailstrike, den eine AUA-Maschine auf dem Flughafen London Heathrow hinlegte. Die Maschine der AUA war auf dem Weg von Wien nach London, als das Heck der erst vier Jahre alten Maschine bei der Landung die Landebahn touchierte. Die Untersuchungen zum Unfallhergang laufen. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Eine Unternehmenssprecherin wird im aeroTELEGRAPH zitiert: „Wir bestätigten, dass bei der Landung unseres Fluges OS333, durchgeführt mit einem A320 (OE-LZN) in London Heathrow, das Heck der Maschine die Landebahn berührt hat. Wie nach so einem Vorfall üblich, wurden umgehend entsprechende Untersuchungen zur Aufklärung eingeleitet.“
AUA-Maschine sitzt seit Samstag in London fest
Der Vorfall passierte laut aeroTelegraph bereits am vergangenen Samstag, doch noch immer hängt die Maschine in London fest. Denn der Rückflug musste aufgrund der Beschädigung annulliert werden. Techniker der AUA sowie von Swiss arbeiten mit Hochdruck daran, die Maschine wieder „flugfit“ zu machen, damit sie als „Ferryflug“ nach Wien überstellt werden kann.
Es ist nicht der erste Unfall eines A320neo der AUA. 2024 war ein A320neo während eines Schleppvorgangs zum Terminal 3 gegen eine Fluggastbrücke im östlichen Teil der F-Gates gekracht. Die Maschine fiel aufgrund der schweren Beschädigung unter anderem am rechten Höhenleitwerk lange aus. Da die Maschine zum Zeitpunkt des Unfalls leer war, wurde ebenfalls niemand verletzt.
Die AUA besitzt insgesamt fünf A320neo - im Herbst soll noch eine weitere Maschine dieses Typs hinzukommen.